Archiv nach Kategorien Wirtschaft
Eurokrise: Jetzt braucht Portugal Hilfe
+++ Schäuble signalisiert bereits Unterstützung +++
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Lissabon (DE) – Eurodebakel und kein Ende: Nun braucht das angeschlagene Portugal womöglich einen Nachschlag. 78 Milliarden bekommt Portugal bereits aus dem Eurorettungsschirm. Immer wieder versucht die Provinzregierung des südwestlichen Eurolandes die Zentralregierung in Brüssel zu beruhigen. Doch Experten gehen davon aus, dass das Geld vorne und hinten nicht reichen wird. Die herben Sparprogramme kommen auch nicht richtig voran und tragen nicht die gewünschten Früchte. Der Sparbedarf ist nach wie vor hoch. Weiterlesen »
Deutsche Bank wettet auf frühen Tod
+++ Höherer Gewinn, je schneller Anleger sterben +++
(gb). Die gar nicht mehr deutsche „Deutsche Bank“ spekuliert mit einem Todesfond auf das frühe Ableben von einigen hundert Mitmenschen. Wie die WirtschaftsWoche meldet, kritisiert auch die Ombudsstelle des Bankenverbandes diese „Kreativität“. „Dies ist mit unserer Wertordnung, insbesondere der in ihrem Mittelpunkt stehenden Unantastbarkeit der menschlichen Würde, kaum in Einklang zu bringen“, schrieb die Ombudsstelle des Bankenverbandes laut „Spiegel“ einem Anleger. Ein Gericht muss nun die Frage klären, ob eine „Wette auf die Lebensdauer eines ausgewählten Personenkreises nicht gegen sich aus unserer Sittenordnung ergebende Verhaltensverbote verstößt.“. Die Deutsche Bank wollte sich auf eine Anfrage hin nicht äußern. Weiterlesen »
Kolumne – Integration: Bereicherung oder Ohnmacht für Deutschland?
Die Quersumme – Kolumne von Hans Püschel
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Der „Intergrationsgipfel“ bejubelt die Einwanderung nach Deutschland und deren Folgen – und Polizei und Rechtsstaat haben Angst vor ihr und kapitulieren. Dort wo sich Einwanderer konzentrieren, zieht sich der Rechtsstaat zurück. Für Deutsche und für die Polizei entstehen „no go areas“. Das bedeutet, diese Gegenden nachts gar nicht und am Tage nur mit Verstärkung passieren. Wie zum Beispiel im Bereich des Miri-Familienclans in Bremen. Von seinen rund 2.500 Angehörigen sind 1.100 bei der Polizei aktenkundig. In 2010 wurden von 328 Miris 737 Straftaten begangen. So die offizielle Zahl. Wobei diese Truppe auch in anderen deutschen Großstädten aktiv ist. Weiterlesen »
Hedgefonds rechnen mit Zusammenbruch des Euro
+++ Mehrere Untergangsszenarien bereits durchgespielt +++
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Berlin/Athen/Lissabon (DE) – Sie haben fast unbegrenzt viel Geld, sie haben kein Gewissen und keine Hemmungen. Hedgefonds zocken was das Zeug hält. Gäbe es eine Rendite auf den Weltuntergang, so würde wohl auch noch auf diesen gewettet. Hedgefonds sind dafür bekannt, dass sie nur investieren um kurzfristig hohe Profite abzukassieren. Dabei ist ihre Einstellung oftmals einfach nur ganz simpel: Nach mir die Sintflut! Auch beim maroden Euro wird kräftig mitspekuliert. Mittlerweile gehen aber immer mehr Hedgefonds davon aus, dass es mit der Krisenwährung nicht mehr lange geht. So werden immer mehr Kreditausfallversicherungen, sogenannte Credit Default Swaps (CDS), für (Euro-) Staaten abgeschlossen. Ganz Offenbar glaubt man nicht mehr an Griechenland oder Portugal. Weiterlesen »
Viele jammern über hohen Ölpreis – Exxon nicht
+++ Ölkonzerne bauen Gewinne aus +++
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(gb). Der größte Mineralölkonzern der Welt hat allen Grund zur Freude, der hohe Ölpreis spülte im vierten Quartal 2011 immerhin 9,4 Mrd. US-Dollar in seine Kasse. Das waren 2 % mehr als im vorigen Quartal. Der Gewinn je Aktie 1,97 US-Dollar, im Vorjahr betrug dieser 1,85 US-Dollar. Der Umsatz legte von 105 auf 121,6 Milliarden US-Dollar zu. Dem hohen Ölpreis war es laut WirtschaftsWoche zu verdanken, dass Preiseinbrüche im Erdgasbereich aufgefangen werden konnten. Der Exxon-Konzern betreibt in der BRD die Esso-Tankstellen. Selbst der Rückgang der Förderung um 9 Prozent wurde durch die hohen Ölpreise mehr als kompensiert. Weiterlesen »
Wird Portugal das neue Griechenland?
+++ Übergreifen der Krise auf Portugal prognostiziert +++
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(gb). Kaum sind die Siegesfanfaren verklungen, die Kanzlerin im Airbus unterwegs nach Peking, schon zieht die nächste, wie üblich, unvorhersehbare dunkle Wolke herauf. Portugal ist der nächste Kandidat, der gerettet werden muss. Bei der letzten Auktion portugiesischer Staatspapiere war die Nachfrage verhalten und, wie die WirtschaftsWoche meint, war es nur den kurzen Laufzeiten zu verdanken, dass die Papiere noch über den Ladentisch gingen. Die einhellige Meinung ist, die nächsten paar Monate wird Portugal schon noch überstehen. Weiterlesen »
Euro-Rettungsgeld soll auf 1,5 Billionen erhöht werden
+++ Weitere Zugeständnisse von Deutschland gefordert +++
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Brüssel (fm). Um den EURO zu retten wird immer mehr Geld benötigt. Erst versicherten Politiker, daß 500 Milliarden reichen müssten, doch wenig später wurden schon Forderungen nach einer Billion Euro laut. Nun scheint selbst eine Billion nicht mehr zu reichen. Laut einem Bericht der „Financial Times Deutschlan“” ist nun eine Kombination aus mehreren Rettungsfonds im Gespräch. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hätten ranghohe Regierungs- und IWF-Vertreter darüber gesprochen, das Gesamtvolumen für die EURO-Rettung auf insgesamt 1,5 Billionen Euro zu erhöhen. Weiterlesen »
Iran dreht den Spieß um: Teheran will Öl-Exporte nach Europa stoppen
+++ Embargo geht nach hinten los +++
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Teheran (fm). Die EU hat am Montag ihre Sanktionen gegen den Iran verschärft und ein Embargo gegen iranisches Öl beschlossen, das am 1. Juli in Kraft treten soll. Das Embargo könnte völkerrechtlich auch als Kriegserklärung gewertet werden, um den Iran zu kriegerischen Handlungen zu provozieren. Dieser zeigt sich allerdings völlig unbeeindruckt, da „das Embargo die EU härter treffe als den Iran“. Diese Einschätzung wird auch vom IWF geteilt, welcher damit rechnet, daß der Ölpreis aufgrund des Embargos um bis zu 30 Prozent steigen könnte. Zu kriegerischen Handlungen lies sich der Iran nicht provozieren, jedoch dreht er nun den Spieß um und will die EU die Folgen des Embargos jetzt schon spüren lassen. Irans Führung will der Europäischen Union einfach zuvor kommen: Fünf Monate vor Beginn des Öl-Embargos will Teheran sämtliche Öl-Exporte nach Europa stoppen. Weiterlesen »
Kolumne – Die rettenden Rettungsfonds
Die Quersumme – Kolumne von Hans Püschel
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„Die rettenden Rettungsfonds“ sind nun unter Dach und Fach! Gottseidank – Europa ist gerettet und alles wieder in Butter. Jeder kann beruhigt seinen Geschäften nachgehen. Vor allem die Geretteten. Wissen wir, wen wir da alles gerettet haben mit unseren zusätzlichen Schulden und Garantien? Der von der EU in Griechenland eingesetzte Chef-Retter ist Lucas Papadimos. Schöner Papa. Er war von 1994 bis 2002 Chef der griechischen Nationalbank. Also genau in der Zeit als dort in freundlicher Zusammenarbeit mit Goldmann-Sachs die Bilanzen gefälscht wurden derart, daß das Land in die EU paßte. Damit ist er wohl qualifiziert, um beim Betrug weiterzumachen, also die europäischen Zahlerstaaten weiter auszunehmen (über die Rettungsfonds) und gleichzeitig Griechenlands Tafelsilber – sprich Volksvermögen – an die Wallstreet-Hochfinanz zu verschleudern – Privatisierung nennt man das. Für sicher nicht viel mehr als ein Linsengericht. Wie das unter guten Brüdern so üblich ist. Weiterlesen »
Trigema-Chef kritisiert Schleckers Planinsolvenz
+++ „Die Anständigen sind die Dummen“ +++
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(gb). „Ein Unternehmen zu Lasten der Mitarbeiter, der Lieferanten, vor allem aber auf Kosten des Staates zu sanieren, hat nichts mehr mit Marktwirtschaft zu tun“, so zitiert die WirtschaftsWoche den deutschen Textilunternehmer und Trigema-Chef Wolfgang Grupp. Der Unternehmer und seine 1200 Mitarbeiter zählende Firma sitzt wie Schlecker auf der Schwäbischen Alb. Wolfgang Grupp zieht seit Jahren gegen Unternehmer und Manager zu Felde, die viele Jahre große Gelder kassieren, für Managementfehler aber nicht zur Kasse gebeten werden und sich auf Kosten anderer aus der Affäre ziehen. Dies wirft Grupp nun auch seinem Landsmann Schlecker vor. Weiterlesen »
Griechischer Schuldenerlass auf Kosten deutscher Steuerzahler naht
+++ Milliardenlöcher im deutschen Haushalt erwartet +++
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Frankfurt (DE) – Es wird heiß im Schuldenkampf um Griechenland, denn die Europäische Zentralbank (EZB) soll dem Staat eine große Menge Schulden erlassen. Deutschland haftet für diese Milliarden und könnte somit erste tatsächliche Verluste aus der griechischen Schuldenkrise erhalten. Während der Schuldenkrise hat die Europäische Zentralbank (EZB) griechische Staatseinnahmen in hohen Milliardensummen aufgekauft und somit den Staat vor der realen Zahlungsunfähigkeit bewahrt. Doch diese Anleihen sind in großer Gefahr. Deutschland ist mit knapp 27 Prozent an der EZB beteiligt. Das heißt aus 10 Cent, die die EZB an Verlust anhäuft, darf Deutschland für mehr als zwei Cent aufkommen, wenn die Reserven ausgehen. Die Verluste könnten je nach Bedarf also Milliardenlöcher in den deutschen Staatshaushalt reißen, wenn sich das durchsetzt. Weiterlesen »
Kolumne – Deutschland profitiert vom Euro?
Die Quersumme – Kolumne von Hans Püschel
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Oha! Denn er beschert uns Wachstum. Ooh – akrobat schööön – hieß es einst! Ja, wie schön und laut und oft tönt uns das von Regierung und allen Medien entgegen. Na, Gottseidank – ich dachte schon, daß wir die Hunderte von Milliarden, die wir an notleidende Banken und Staaten ausreichen, auch irgendwann bezahlen müßten. Ach ich Dummerle! Das steht doch blos auf dem Papier. In Wahrheit sind’s alles gut verzinste Außenstände, die bestimmt pünktlich zurückgezahlt werden. Das haben uns doch alle Verantwortlichen stets beteuert. Da hab ich sogar Kohl und Waigel noch von damals so im Ohr. Der Euro ist sicher – genau wie seinerzeit Blüm’s Rente – stimmt’s? Na gut – aber wollen wir uns mal die Fakten ansehn? Eine gute Meßlatte könnte Weiterlesen »
Genau das benötigte unsere Wirtschaft noch: EU verhängt Ölembargo gegen den Iran
+++ Teheran: „Das trifft die EU härter als Iran“ +++
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Brüssel/Teheran (gn). Mit einem Ölembargo gegen den Iran hat sich die Europäische Union (EU) gestern erstmals mit ernsthaften politischen Sanktionen in den „Atomkonflikt“ im Nahen Osten eingemischt. Spätestens bis zum 1. Juli des laufenden Jahres soll kein Öl mehr aus dem Iran nach Europa importiert werden. Hintergrund sind die vermutbaren Pläne des Iran zur Entwicklung einer Atombombe, die in erster Linie Israel seit Jahren ein Dorn im Auge sind. Aus Teheran heisst es diesbezüglich, dass ein solches Embargo hauptsächlich die europäischen Wirtschaften selbst treffe. Und dies scheint nicht an den Haaren heibeigezogen zu sein: Immerhin sind die Hauptabnehmer iranischen Öls auf dem europäischen Kontinent gerade die euro-schwachen Südstaaten Griechenland, Italien und Spanien. Weiterlesen »
Eurokise: So mogelte Griechenland, um an deutsche Steuergelder zu gelangen
+++ Regierungsmitglieder stehen demnächst vor Gericht +++
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Athen (DE) – Die Eurokrise zeigt in ihrer Essenz, worum es sich bei der Europäischen Union tatsächlich handelt: Statt Einigkeit und Fortschritt, gibt es in der EU ein Wettbewerb von ärmeren Nationen mit dem Ziel, soviel Geld wie möglich aus deutschen Staatskassen zu pressen. Der ehemalige Premierminister, des schon längst praktisch zahlungsunfähigen Griechenlands, Giorgos Papandreou und sein damaliger Finanzminister George Papaconstantinou werden demnächst vor Gericht erscheinen müssen. Gemeinsam mit anderen Funktionären der Regierung müssen sie sich für die Fälschung von Statistiken im Jahre 2009 verantworten. Weiterlesen »
Mitt Romney: Liebling von Finanzhaien
+++ US-Präsidentschaftskandidat näher betrachtet +++
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(gb). Heuschrecke, Raubtierkapitalist und Liebling von Finanzhaien – Vorwürfe dieser Art kommen nicht etwa aus dem liberalen, sprich linken Lager; die Vorwürfe kommen direkt aus der eigenen Partei des Präsidentschaftskandidaten der US-Republikaner. Wieder einmal bewahrheitet sich das Sprichwort „Wer Parteifreunde hat, braucht keine Feinde mehr“. Die Parteifreunde Romneys veröffentlichten ein Video mit Namen „When Mitt Romney came to town“ . Das Video dauert 28 Minuten und entlarvt Romney nicht als einen Mann der Arbeitsplätze schuf, wie er behauptet, sondern als Vernichter von Arbeitsplätzen. Weiterlesen »
Automobilhersteller Opel zum Tode verurteilt
+++ GeneralMotors: Opel bleibt Regionalmarke in Europa +++
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(gb). Der Tod des Automobilherstellers Opels wurde beschlossen! Es wird kein schneller Tod sein, sondern eher ein langsames Siechtum. Einige Milliarden Euro an Hilfen werden vielleicht noch abgeschöpft, am Ende steht jedoch der Tod der Automarke Opel, auch wenn in den deutschen Fabriken noch einige Autos gebaut werden sollten. Es werden dabei keine Opel im eigentliche Sinne mehr sein, sondern irgendwelche anderen Kraftfahrzeuge aus dem Konzern GeneralMotors (GM), auf die man dann ggf. den Opelaufkleber angebracht hat. Die Konzernzentrale hat alle Pläne abgeblasen, nach denen man Opel in Asien und Amerika hätte anbieten können. Weiterlesen »






