Archiv nach Kategorien Kultur

Der Mai ist gekommen – die Immigranten auch

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Das will uns nicht frommen. Was hilft fremder Brauch? Denk ich an Deutschland dieser Tage, stellt sich genau mir solche Frage. Grad wie’s die alten Dichter singen, könnt es mich um den Schlaf wohl bringen. Zwar läßt in provinziellen Engen so Manches sich gar leicht verdrängen, doch in den städtischen Quartieren die Probleme kulminieren. Von Oberhausen wird’s geschrieben, daß Schulden auf die Spitz’ getrieben. Drum schau ich mir die Sache an, ob helfen man den Menschen kann: „Schuld wär’n der deutschen Einheit Kosten!“ – so lese ich es bei Wiki drin – „Derweil die eig’nen Straßen rosten!“ – empört man sich. Das mach kein’ Sinn. Will etwa böses Blut man schüren zwischen Deutschen Ost und West! Weiterlesen »

Moralapostel Grass wird selbst zum „Antisemiten“

Kritisches Gedicht sorgt für Wirbel in gleichgeschalteten Medien

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(tg). Wer Kritik an der Politik Israels öffentlicht äußert, sorgt in Deutschland bekanntermaßen für Trubel. Selbst die Moralapostel der Nation, insbesondere wenn es um „Nazi-Fragen“ geht, müssen gelegentlich jene Medizin schlucken, die sie dem eigenen Vaterland jahrzentelang verabreichten. Diese Erfahrung macht dieser Tage Günter Grass, der in seinem neuen Gedicht die Außenpolitik Israels kritisch hinterfragt und schreibt: „…geliefert werden soll, dessen Spezialität darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe dorthin lenken zu können, wo die Existenz einer einzigen Atombombe unbewiesen ist“. Gemeint ist die deutsche Waffenlieferung eines Atom-U-Bootes nach Israel, um einen in Planung befindlichen Krieg gegen den Iran zu unterstützen. Weiterlesen »

Feuilleton: Fastnacht im Führerbunker, Volkstum unter Feindbeschuss

+++ „Zeitgeschichte“ im SPIEGEL +++

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Dr. Frank Kretzschmar

SPIEGEL Nr. 4/12, S.106 „Zeitgeschichte“ – Michael Wulzinger: „KAMPF DER FARBEN. Beim Weitsprung der Olympischen Spiele 1936 in Berlin sollen der Deutsche Lutz Long und der US-Athlet Jesse Owens Freunde geworden sein. Alles nur Legende?“ Vorbemerkung: Ehe nicht immer und überall alles und jeder, der zwischen 1933 und 1945 sein Wesen trieb, mit Kaskaden von Jauche besudelt und im Kot begraben ist, geben ganze Heerschaaren von Historikern, Soziologen, Literaten, Journalisten oder wer auch immer, ihrer werden, wie der Holocaust-Überlebenden, ständig mehr, im Sold der politisch korrekten Berufslüge steht, kah Ruh. Wie auch, leiten sie davon doch ihre jämmerliche Existenz, Macht, Pfründe und Prestige her. Weiterlesen »

Feuilleton – Nicholson Bakers „Haus der Löcher“

Zur SIEGEL-Rezension von Georg Diez

Dr. Frank Kretzschmar

Ach, wie innig hoffte ich, dass mit Charlotte Roches Bestseller FEUCHTGEBIETE – „Dass ich in Muschisachen so gesund und in Arschsachen so verkrampft bin, liegt daran, dass mir meine Mutti ein riesen Kackproblem angezüchtet hat“der literarische Ekel-Zenit ein für allemal überschritten sei, zumal sich Sackratte-Charlys Schicksal – „Außerdem habe ich schon viele Jahre, von fünfzehn bis heute, mit achtzehn, trotz eines wuchernden Hämorriden-Blumenkohls sehr erfolgreich Analverkehr“auch arschsachenmäßig zum Guten wendete. Weiterlesen »

UNESCO: Opernball soll Weltkulturerbe werden

+++ Linke melden Widerstand an +++

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Wien (DE). Die UNESCO hat bereits 2010 die Aufnahme des in neun Tagen wohl zum letzten Mal in der Wiener Hofburg stattfindenden Ball des Wiener Korporationsringes (WKR-Ball) in die Liste des immateriellen Weltkulturerbes beschlossen, wie Recherchen des österreichischen Standard ergaben – zum Leidwesen linker Lobbygruppen. Die Veranstaltung soll 2012 zum letzten Mal an diesem Ort stattfinden, nachdem Linke jahrelang gegen das Ereignis Kampagnen gefahren hatten. Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) – wegen seiner Amtsführung durchaus umstritten – äußerte, dass der WKR-Ball nichts mit dem österreichischen Kulturerbe zu tun habe, weil „sich Jahr für Jahr international bekannte Rechtsextreme die Klinke in die Hand geben. Weiterlesen »

Kleingartenverein beugt sich medialem Druck

Gärten dürfen nun unbegrenzt an Ausländer vergeben werden

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Norderstedt (fm). Der Kleingartenverein „Harksheide-Kringelkrugweg“ im schleswig-holsteinischen Norderstedt wollte mit einer Migrantenquote die Idylle der Kleingartenanlage erhalten, indem eine Obergrenze für Einwanderer festgelegt wurde. Demnach sollten nur 9 der 73 Gärten an Migranten verpachtet werden. Türken und Araber sollten maximal ein Viertel dieser Gärten übernehmen dürfen. Die Mehrheit des Vereins stimmte für diese Beschränkungen, da sie befürchteten, daß zu viele Ausländer die Ruhe und Idylle der Gartenanlage gefährden könnten. Daraufhin setzte eine bundesweite Empörungswelle der Medien ein, infolgedessen der Norderstedter Bürgermeister Hans-Joachim Grote (CDU) dem Verein drohte, allen Pächtern den Pachtvertrag zu kündigen. Nun fand eine neue Abstimmung statt. Aus Angst, die Gärten zu verlieren, beugten sie sich dem Druck. In einer Sondersitzung des Vereins am Donnerstagabend haben etwa 60 der 73 Kleingärtner beschlossen: Der Verein wird die in einer früheren Abstimmung von einer Mehrheit der Mitglieder gewünschte Migranten-Quote nicht umsetzen, und die Harksheider Kleingärtner bitten alle Migranten offiziell um Verzeihung. Weiterlesen »

Das Ende eines Denkmals

+++ Berliner Deutschlandhalle wird am Samstag gesprengt +++

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Berlin (migru). Nach jahrelangem Hin- und Her ist ihre Zeit am 3. Dezember 2011 endgültig abgelaufen. Mit der Sprengung des Daches und dem sich daran anschließenden Komplettabriss endet nach einem guten dreiviertel Jahrhundert eines der bedeutendsten deutschen Veranstaltungsbauwerke in einem Trümmerhaufen: Die Deutschlandhalle in Berlin. „Der Vorgang zeigt einmal mehr, welchen Wert der Denkmalschutz in unserer Gesellschaft heute noch hat“, meint ein älterer Berliner auf dem riesigen Parkplatz vor der hellgrauen Bauwerk. Tatsächlich wurde die Halle bereits vor Jahren unter Denkmalschutz gestellt, bis zuletzt stemmte sich sogar das Charlottenburger Bezirksamt gegen die Tilgung des Giganten aus dem Stadtbild. Am Ende zog der Berliner Senat die Angelegenheit an sich, pfiff aus Kostengründen und auf Drängen der Messe-Berlin auf den Denkmalschutz und gab grünes Licht für Sprengstoff und Bagger. Weiterlesen »

Fuchs in Asia-Imbiss geschlachtet und zubereitet

+++ Kontrolleure schließen vietnamesisches Bistro +++

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Magdeburg (cw). Bei einer Routinekontrolle in einem asiatischen Bistro haben Lebensmittelkontrolleure am Mittwoch einen bereits zubereiteten und ausgenommenen Fuchs entdeckt. In dem Imbiss „Bao Viet“ im Magdeburger Stadtteil Fermersleben wurden die Überreste des Tieres gefunden. Das Gesundheitsamt und die informierte Polizei leiteten unverzüglich die Ermittlungen gegen den vietnamesischen Eigentümer ein. Weiterlesen »

„Kunstwerk“ für 800000 Euro von Putzfrau weggeputzt

+++ Ohne Dreck ist das Kunstwerk nun wertlos +++

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Dortmund (cw). Was nicht so alles für Kunst erklärt wird, das dachte sich wohl auch die Reinigungskraft im Dortmunder Museum Ostwall. Eine Putzfrau hat im Museum mal so richtig sauber gemacht. Jede Ecke wurde geputzt und gewienert, auch so eine Art Holzgerüst, das mitten im Raum steht, war endlich mal wieder an der Reihe. Schlecht nur, dass dieses zusammen genagelte Lattengerüst das Prunkstück einer Sammlung war. Weiterlesen »

Kolumne – Reformation und Zeitgeist

Die Quersumme – Kolumne von Hans Püschel

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Ja, wie war es denn eigentlich damals? War nun die Reformation eine Anpassung oder Modernisierung der Kirche an den damaligen Zeitgeist oder umgekehrt, eine Rückführung des Glaubens wieder an seine Wurzeln, sprich den Geist des Neuen Testamentes? Zu solchen Überlegungen kommt man unwillkürlich, wenn man bald 500 Jahre nach Martin Luthers spektakulären Proklamationen, seien sie nun an der Kirchentür oder von Kanzel oder Lehrstuhl herab verkündet worden, Lehre und Verhaltensweisen unserer evangelischen Kirchen heute betrachtet. „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ – fällt mir da ein, wenn ich an Luther denke. Weiterlesen »

Zum Reformationstag: Papierflieger für Luther

+++ Die evangelische Kirche gestern und heute +++

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(ak). Für den Reformationstag hat sich die Evangelische Kirche in diesem Jahr etwas ganz besonderes einfallen lassen: Von Schulgebäuden, Rathäusern, Kirchtürmen und Balkonen sollen bunte Papierflieger mit Luther-Zitaten über Städte und Gemeinden segeln – ein religiöser „Flash-Mob“. „Bunt“ ist eines der wesentlichsten Schlagworte der Protestanten. Besonders als Parole „Bunt statt Braun“, mit der man gegen jeden zu Felde zieht, der sich erdreistet, Nationalstolz zu zeigen oder der sich für Erhalt und Wohlfahrt des deutschen Volkes einsetzt. Weiterlesen »

Alarmstufe Braun! – Verein will deutsche Gedenkstätten errichten

+ Thüringen: Wirbel um neuen Sitz des Gedächtnisstätten e.V. +

(ak). Das ehemalige Rittergut Guthmannshausen wurde in diesem Jahr vom Thüringer Finanzministerium für den stattlichen Preis von rund 386 TEURO an eine Privatperson veräußert. Diese verpflichtete sich im vorzulegendem Nutzungskonzept, eine Bildungsstätte in der Immobilie zu schaffen. Unglücklicherweise vergaß das Ministerium genaue Erkundigungen über die Dame und die Einzelheiten des geplanten Bildungsprogrammes anzustellen. So gab es aus Sicht des Ministeriums keine Bedenken gegen den Verkauf. Das ist grundsätzlich nachvollziehbar, denn noch gibt es in Thüringen keinen Wesenstest als Voraussetzung zur Haltung einer Immobilie. Der Hinweis vom Thüringer Verfassungsschutz, daß sich ein „rechtsextremer“ Verein auf dem Gut anzusiedeln drohe, kam zu spät. Nun droht der idyllischen Gemeinde Ungemach. Weiterlesen »

ARD und ZDF fordern neue Gebühren-Erhöhung

+++ Zuschauer sollen 1,5 Milliarden mehr bezahlen +++

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(mb). Wieder einmal steht offenbar eine Erhöhung der durch die GEZ eingezogenen Rundfunk-Zwangsgebühren an. Wie „Die Zeit“ berichtet, verlangen die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF sowie die ihnen angeschlossenen kleineren Sender Arte und Deutschlandradio für den Zeitraum von 2013 bis 2016 stolze 1,47 Milliarden Euro mehr Geld. Schon jetzt kassieren ARD und ZDF jedes Jahr etwa 7,6 Milliarden. Um die neuerliche Forderung zu erfüllen, müssten im avisierten Zeitraum jährlich weitere 490 Millionen Euro eingenommen werden – eine Erhöhung der GEZ-Gebühr wäre somit ziemlich unausweichlich. Weiterlesen »

Feuilleton: Braune Wurzeln, kranke Triebe

Wie braun sind die Grünen?

(ak). Kurz vor der Nachwahl auf Rügen starteten die Grünen eine geradezu beachtenswerte Kampagne, um mit Hilfe der anderen „demokratischen“ Parteien der Nationaldemokratischen Partei einen Parlamentssitz in Mecklenburg-Vorpommern abzujagen. Wobei man im Wahn gegen „Rechts“ die mögliche Folge, daß das gar keine Auswirkungen auf die Sitze der NPD, sondern auf die der „Verbündeten“ – natürlich zu Gunsten der Grünen – haben könnte, völlig außer Acht läßt. Alles nur ein intelligenter Schachzug von Claudia Benedikta Roth? Intelligent? Claudia? Nein! Also kein Schachzug, reine Polemik, zumal die grüne Umwelt- und die braune Heimatschutzpartei sich in Bezug auf die ursprünglichen ökologischen Grundthemen der Grünen eher die Hände reichen könnten. Weiterlesen »

Hoffnung auf Ende des Münchner Islamzentrums

+++ Investoren weichen zurück – Altstadtlösung verworfen +++

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München (gn). Das sind gute Nachrichten: nach einem Bericht des Münchner Merkur droht dem vom Penzberger Imam Binjamin Idriz geplanten „Zentrum für Islam in Europa – München“ (ZIE-M) finanzielles Ungemach. Die ursprünglich einkalkulierten arabischen Sponsoren halten sich infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise zurück, weshalb zumindest der von Idriz und den Rathausfraktionen favorisierte Top-Standort des künftigen Zentrums an der Herzog-Wilhelm-Straße hinter dem Stachus immer unwahrscheinlicher wird. Auch die Rathausfraktionen, die den Imam unmittelbar nach dem Scheitern der umstrittenen Sendlinger Moscheepläne mit einer fraktionsübergreifenden Resolution eingeladen hatten, in München sein Islam-Zentrum zu errichten, setzen sich jetzt plötzlich von der Altstadtlösung ab. Weiterlesen »

Kolumne – Kirche zurück ins Mittelalter?

Die Quersumme – Kolumne von Hans Püschel

Gut, daß man als kritischer Geist in der evangelischen Kirche in Deutschland (!) ganz schnell an seine, besser ihre Toleranz-Grenzen stößt, hab ich inzwischen verdaut. Selbst ihre Ehrenämter sind dem am Wohl Deutschlands orientierten Menschen verschlossen. Vielleicht ist man auch nur nicht trinkfest genug für die notwendigen Weihen, zuwenig palaverig schönredend begabt oder zuwenig Randgruppe der Gesellschaft, im sexuellen Empfinden zu normal. Kann ja alles sein. Aber kürzlich wurde nun auch schon durch exerziert, wie man Kinder vor der Konfirmation ordentlich ausforscht, um bei rechter Ausrichtung dieselbe zu verweigern. Der rechte Weg ist wohl nicht mehr der Rechte, oder? Weiterlesen »