Archiv nach Kategorien Feuilleton

Feuilleton: Zwei Vergewaltiger bringen Altmark-Dorf um den Verstand

+++ Dank EU – Aufruhr in der sachsen-anhaltischen Provinz +++

Stendal (migru). Wenige Kilometer südwestlich der Altmark-Metropole Stendal liegt Insel, ein kleines Dorf mit bodenständigen Menschen. Zwei Kilometer nördlich rauschen auf der Lehrter Bahn die ICEs zwischen Hannover und Berlin hin und her. Weit genug weg, um Frieden und Ruhe der Inselbewohner nicht zu stören. Selbst die B188 knickt kurz vor Insel ab. In ihrem Verlauf gen Westen durchschneidet sie ein paar Kilometer weiter die Ortschaft Uchtspringe. In Sachsen-Anhalt ist dieser Ortsname seit langem ein Synonym für „Klapsmühle“, geschuldet den seit dem Kaiserreich hier ansässigen psychiatrischen Einrichtungen, bis hin zum heutigen Maßregelvollzug mit Fort-Knox-Umzäunung. Weiterlesen »

Feuilleton: Braune Wurzeln, kranke Triebe

Wie braun sind die Grünen?

(ak). Kurz vor der Nachwahl auf Rügen starteten die Grünen eine geradezu beachtenswerte Kampagne, um mit Hilfe der anderen „demokratischen“ Parteien der Nationaldemokratischen Partei einen Parlamentssitz in Mecklenburg-Vorpommern abzujagen. Wobei man im Wahn gegen „Rechts“ die mögliche Folge, daß das gar keine Auswirkungen auf die Sitze der NPD, sondern auf die der „Verbündeten“ – natürlich zu Gunsten der Grünen – haben könnte, völlig außer Acht läßt. Alles nur ein intelligenter Schachzug von Claudia Benedikta Roth? Intelligent? Claudia? Nein! Also kein Schachzug, reine Polemik, zumal die grüne Umwelt- und die braune Heimatschutzpartei sich in Bezug auf die ursprünglichen ökologischen Grundthemen der Grünen eher die Hände reichen könnten. Weiterlesen »

Feuilleton: Tottenham

Ein breites Band der Solidarität spannt sich in diesen Tagen der Gewalt,
in denen das Regime in London mit unglaublicher Brutalität selbst gegen Kinder vorgeht.“

Politplatschquatsch

Neu im Tottenham-Cinemapalast: Das Warner-Brüder-Glanzwerk „Rebellion der Sklaven“. Zum Inhalt: Die Demokratiebewegung bricht nicht nur im Orient aus, sondern auch in den westlichen Großstädten. Es ist die Rebellion der Unterdrückten gegen die patriarchalisch-sexistischen Zustände einer morschen Welt. Schließlich wollen auch Affen, Esel und Kamele Teilhabe an der Gesellschaft, denn ihre Artgenossen haben sich seit Längerem in den Parlamenten und auf den Lehrstühlen der Geisteswissenschaften bestens bewährt. Auch wollen sie nicht mehr mit Begriffen wie „Affen“, „Esel“ oder „Kamele“ diskriminiert, sondern als „Haarige“, „Graue“ oder „Höckrige“ geachtet werden. Weiterlesen »

Feuilleton: Düngemittelverbot

An ihren verbotenen Früchten werdet ihr sie erkennen.
Wieslaw Brudzinski

Die unheimliche Gefahr, die von unauffälligen Bio-Bauern ausgeht, wurde jahrelang unterschätzt. Doch „nach dem Massaker in Norwegen und dem Bombenanschlag in Oslo werden die Rufe nach einem schärferen Vorgehen“ [1] gegen Bio-Bauern in Deutschland lauter. Mehr Polizeibeamte sollen die Aktivitäten von Bauern im Internet beobachten, forderte SPD-Generalsekretärin Andrea Nahtlos. Weil der Attentäter Düngemittel als Sprengstoff verwendete, müßten Voraussetzungen für ein Düngemittelverbot geschaffen werden. Auch die CSU will ein besseres Vorgehen gegen die Landwirtschaft in Deutschland, zudem forderten die Grünen mehr Engagement gegen Bio. Weiterlesen »

Feuilleton: Nazigewalt

Trotz der angespannten Haushaltssituation in Bund und Land müssen die Programme gegen Rechtsextremismus weitergeführt werden.“ [1] Angela Kolb, Justizministerin Sachsen-Anhalt

Nun ist es heraus: Nirgendwo sonst auf der Welt ist die Wahrscheinlichkeit höher, von deutschen Nazis auf’s Maul zu bekommen, als in Sachsen-Anhalt. „Den Negativrekord im Länderranking hält … Sachsen-Anhalt. Dort wurden im vorigen Jahr 2,84 rechtsextreme Gewalttaten je 100000 Einwohner verübt.“ [2] Alarmismus überall, die pluralistische Presse überschlägt sich mit gleichklingenden Schlagzeilen und die millionenalimentierten Anti-Rechts-Initiativen klappern mit ihren leergeplünderten Kassen. Weiterlesen »

Glosse: Freiheit den Kopfbedeckungen!

Religionsfreiheit ist durchaus ein zweischneidiges Schwert

(ak). Multikulti und Toleranz gegenüber allem und jedem, solange es nicht „rechts“ ist, haben das Schulsystem der BRD tiefgreifend verändert. Insbesondere werden auf alle Eigenarten der – bald ehemaligen – moslemischen Minderheit Rücksicht genommen. Die Zeiten, wo einheimische Schüler sich noch fleißig meldeten und engagiert am Unterricht teilnahmen, dürften heutzutage überwiegend der Vergangenheit angehören. Auch würde ein moslemischer Schüler nie achtungsvoll eine „Lehrer_In“ wertschätzen. Immerhin handelt es sich um eine weibliche Person, die in seiner Heimat wertmäßig in etwa bei Kamel und Kuh angesiedelt ist. Sie hat als Frau Kopftuch zu tragen, wie auch die „Schüler_Innen“ arabischer Herkunft. Weiterlesen »

Feuilleton: Lohndrückermangel

Bei näherer Betrachtung erweist sich der Fachkräftemangel als Fata Morgana: Das Phänomen scheint irgendwo hinter dem Horizont tatsächlich zu existieren, aber je mehr man sich ihm nähert, desto mehr entzieht es sich.“ [1] Matthias Benz

Der deutsche Maschinenbauverband VDMA konstatiert, dass der Branche derzeit etwa 8000 Ingenieure und Techniker fehlen würden und 16000 offene Stellen vorhanden wären. Auch über einen Ärztemangel wird geklagt. Sofort spricht der politisch-mediale Komplex von einem „Fachkräftemangel“; die Administratoren der BRD debattieren, wie Bedingungen geschaffen werden könnten, mit denen afrikanische Medizinmänner ins Land gelockt oder Hartz-IV-Abhängige zu Spitzeningenieuren gepolt werden könnten. Weiterlesen »

Feuilleton: Oury Jalloh vs. Herbert Meyer – Warum manche Menschen gleicher sind

(ak). Herbert Meyer (Name von der Redaktion geändert) torkelt, wie so oft, sturzbesoffen durch die nächtlichen Straßen einer Kleinstadt. Vor dem Rathausplatz kommen ihm einige Frauen entgegen. In Herbert erwacht die Männlichkeit. Lallend verkündet er, daß er die Damen allesamt beschlafen wolle und begrapscht dabei „zärtlich“ Po und Busen. Andere Passanten beobachten die Szene und versuchen den Trunkenbold, der sich grölend mit Schlägen und Tritten wehrt, zur Räson zu bringen. Zu dritt gelingt es, Herbert nach Hause zu zerren. Da er nicht aufhört zu brüllen und zu randalieren, und beginnt, sich an der Wohnungseinrichtung zu vergehen, binden ihn die Drei mit Unterstützung seiner peinlich berührten Frau an´s Bett. Weiterlesen »

Feuilleton: Hövelmann will etwas kontrollieren

Holger Hövelmann will wieder  etwas kontrollieren und dieses Mal sind es die Schützen. Wenn es für Systemträger in Diktaturen, wie Holger Hövelmann einer ist, nichts zu kontrollieren gibt, dann fühlen sie sich sichtlich unwohl. Leute mit Waffen sind  verdächtig. Außer, sie gehörten zu den Schutz- und Sicherheitsorganen der Deutschen Demokratischen Republik, zur Gesellschaft für Sport- und Technik, zu den Betriebskampfgruppen der DDR oder dem Ministerium für Staatssicherheit. Deren Waffen immer schön verwahrt waren. An zentralen Sammelpunkten. Außer der, der Funktionäre. Irgendwer ist nämlich immer verdächtig. In totalitären Systemen. Weiterlesen »

Feuilleton: Männer_innen

Jeder Unterschied kann die Gleichmacherei schon wieder gefährden.“ [1]
Jörg Krause, Sozialwissenschaftler

Immer wieder beherrschen Themen wie Gendergleichschaltung, Frauenquote und Nutzung des Binnen-I oder Gender_Gap den öffentlichen Diskurs. Es gilt, die seit Jahrmillionen immer noch nicht bewährte Unterscheidung zwischen Frau und Mann zu zerschlagen und die Frauen zu Männern zu erziehen. Schließlich sind wir erst seit 1968 im Zeitalter der androgynen Weisheit angekommen – allein ein Blick auf die demographische Entwicklung überzeugt uns alle davon, wie zukunftsträchtig diese ideologisch motivierte Vermanschung des Menschen ist. Weiterlesen »

Feuilleton: Männerquote

Wir sind im Augenblick, was Frauen in den Führungspositionen angeht,
auf Höhe mit Indien, hinter Russland, hinter Brasilien, hinter China.
“ [1]
Ursula von der Leyen, Bundesarbeitsminister_in

Der Monstranz einer Gesellschaft, in welcher alle Menschen gleich sind, erfordert es, daß sich Frauen in Hosenanzüge zwängen, Mopsfrisuren aufsetzen und in ihrem Auftreten Männern nachäffen, damit sie weibliches Selbstbewußtsein erlernen. In diesen Kontext gehört auch die Forderung nach Frauenquoten in den Chefetagen von Unternehmen, um die Uniformierung von Frauen zu Männern, die Homosexualisierung der Gesellschaft und die als „demografischen Wandel“ deklarierte Geburtenverweigerung zu beschleunigen. Weiterlesen »

Feuilleton: Wahre Kunst

Man hat hier Stücke aufgehängt, die einem direkt das Grausen beibringen.
Joseph Goebbels über die Erstausstellung im HDK1937

In Zeiten des demografischen Niederganges ist es verständlich, daß die Deutschen nicht mehr selbst in der Lage sind, das Kulturgut des ehemaligen „Landes der Dichter und Denker“ zu verwalten, geschweige denn zu repräsentieren. Ab Herbst 2011 wird deshalb auch das 1937 eingeweihte „Haus der Deutschen Kunst“ (HDK) einen braunen Führer erhalten: Der Centralafrikaner Okwui Enwezor wurde als Häuptling über dieses Münchner Museum berufen. [2] Weiterlesen »

Feuilleton: Klimafaschisten

Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren
wird es in unseren Breiten nicht mehr geben.“ [1]
Prof. Dr. Mojib Latif, Klimawahrsager, im Jahr 2000

Das letzte Wochenende war für alle Klimaleugner ein Schlag ins Wasser, denn es lieferte den sonnenklaren Beweis für die Erderwärmung: Von 30 cm Schnee lagen am Montag nur noch 10 cm, an einigen Stellen tauten die Straßen frei, auf den Eisflächen der Seen bildeten sich sogar erste Pfützen – und das alles Anfang Dezember. Wer jetzt noch die menschengemachte Warmzeit leugnet, ist unbelehrbar. Wer jetzt noch unbelehrbar ist, ist ewiggestrig. Wer jetzt noch ewiggestrig ist, ist ein Klimafaschist. Weiterlesen »

Feuilleton: Kaltblutnazi

Einen der brutalsten Übergriffe der letzten Jahre stellte das Attentat
auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl dar.
“ [1]
Robert Fähmel, Mutmensch

In einigen Tagen erwartet uns das zweijährige Jubiläum eines Terroranschlages, welcher die Republik in ihren Grundfesten erschütterte. Ein schlangentätowierter Kahlschädel kam wie aus dem Nichts, entwendete einem Polizisten dessen Lebkuchenmesser, stach auf diesen ein, und verschwand wieder im Nirwana, ohne auch nur die geringste DNA-Spur zu hinterlassen. Weiterlesen »

Feuilleton: Menschenfresser

Einige dieser Neozoen zeigen eine invasorische Ausbreitungstendenz und sind – bedingt durch hohe Fortpflanzungsraten und aggressives Fraß- und Raumnutzungsverhalten – für gravierende Veränderungen in den Biozönosen von Seen und Fließgewässern verantwortlich. In einigen Fällen können sie auch ökonomische Schäden verursachen.“ [1]
Aus einem wenig hilfreichen Neo-Antineozoeistischen Haßpamphlet

Als Renate Künast, der unglaublich knabenhaft wirkende Bundestagsfraktionsvorsitzende der Grün_innen, seine kosmopolitische Weltoffenheit in dem Satze Ausdruck verlieh: „Es kann nicht sein, dass wir Lebensmittel aus aller Welt essen, überall hinreisen wollen und am Ende zu Hause ein paar Unterschiede in den Kulturen nicht aushalten können“ [2], war zu erwarten gewesen, daß der potentielle Koalitionspartner der Partei der Melonen (außen grün, innen rot), die CDU, nicht lange auf sich warten läßt. Weiterlesen »

Feuilleton: „Entführung“ beendet – Editha wieder im Magdeburger Dom

Von Michael Grunzel

Als vor knapp zwei Jahren bekannt wurde, dass Archäologen im Magdeburger Dom die sterblichen Überreste einer deutschen Königin aus dem 10. Jahrhundert gefunden haben, schlug diese Nachricht nicht nur wie eine Bombe ein, sie sorgte auch fast dafür, dass zwischen Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Magdeburg und der heimlichen Kulturhauptstadt Halle Bomben geworfen wurden. Von einer „Entführungsaktion“ bei „Nacht und Nebel“ war die Rede und die örtlichen Medien stilisierten das Ganze zu einer Art Reliquienraub hoch. Was war passiert? Weiterlesen »