Archiv nach Kategorien Feuilleton
Raus aus den Schulden – Peter Zwegat for President
+++ Was wäre, wenn…? +++
(ak). Erstaunlich schnell haben sich die etablierten Parteien auf einen neuen „Kandidaten“ für das Amt des Präsidenten der BRD geeinigt. Ein wenig mußte die Kanzlerin die „Zicke spielen“ – dann war alles klar. Über den Ausgang dieser Wahl braucht man sich keine Gedanken machen. Die erforderlichen Mehrheiten sind durch die Vertreter der Regierungsparteien und der aktuellen, sogenannten „Opposition“, sowie gewissenhaft ausgewählte Gäste gesichert. Kandidaten, die möglicherweise noch von der Linken (PDS/SED) oder der NPD eingebracht werden, werden nicht einmal andeutungsweise Beachtung finden. Bestenfalls wird man ihnen einige höhnische Pressenotizen nachwerfen. Weiterlesen »
Feuilleton: Klimaretter
♦ vertont ♦ Vor elf Jahren war es amtlich: „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“. So teilte der vielgepriesene Klimawissenschaftler Prof. Dr. Mojib Latif im Jahr 2000 mit [1], und der Weltklimarat beschloß eine jährliche kontinuierliche Steigerung der Erderwärmung bis zum Hitzekollaps im Jahr 2100. Eine ganze Sparte des Unterhaltungsfilms zehrt seitdem von der induzierten Hysterie, mal schwimmen die Polarkappen über Bangladesh, mal erfriert New York bei minus Hunderten Grad, mal jagen Tornados durch Berlin und ein andermal retten Aliens die Menschheit vor deren selbstgemachten Unwettern. Weiterlesen »
22 Jahre alte Pommes frites sind 2000 Euro wert
+++ Pommes frites als Geldanlage? +++
♦ vertont ♦
München (cw). Für den Verlust von einigen Pommes frites aus dem Jahre 1990 muss eine Galeristin 2.000 Euro zuzüglich Zinsen an einen Künstler bezahlen. Das entschied das OLG München am Donnerstag und hob damit ein Urteil aus erster Instanz auf. Da die 22 Jahre alten und inzwischen verschollenen Pommes frites nicht aufbewahrt wurden, hat die Kunstgalerie gegen ihre Aufbewahrungspflicht verstoßen.
Feuilleton: Giftpilze
Im Jahr 1938 publizierte der Stürmer-Verlag das antisemitische Buch Der Giftpilz. Auf dem Titel prangen Giftpilze und inhaltlich wird ordentlich über Juden vom Leder gezogen. Im Jahr 2012 publizierte die Heinrich-Böll-Stiftung das antifaschistische Buch Braune Ökologen. Auf dem Titel prangen Giftpilze und inhaltlich wird ordentlich über Nazis vom Leder gezogen. Soweit die Seelenverwandtschaft. Weiterlesen »
Feuilleton – Nicholson Bakers „Haus der Löcher“
Zur SIEGEL-Rezension von Georg Diez
Dr. Frank Kretzschmar
Ach, wie innig hoffte ich, dass mit Charlotte Roches Bestseller FEUCHTGEBIETE – „Dass ich in Muschisachen so gesund und in Arschsachen so verkrampft bin, liegt daran, dass mir meine Mutti ein riesen Kackproblem angezüchtet hat“ – der literarische Ekel-Zenit ein für allemal überschritten sei, zumal sich Sackratte-Charlys Schicksal – „Außerdem habe ich schon viele Jahre, von fünfzehn bis heute, mit achtzehn, trotz eines wuchernden Hämorriden-Blumenkohls sehr erfolgreich Analverkehr“ – auch arschsachenmäßig zum Guten wendete. Weiterlesen »
Parteitag der Grünen – Im Grünen nichts Neues
Kommentar von Gerhard Bauer
♦ vertont ♦
Die Grünen wollen die Plastiktüte verbieten; sie sind der Meinung, Deutschland sei reif für eine neue Verfassung und die Grünen, die mitbeteiligt waren an der Senkung des Spitzensteuersatzes, wollen diesen nun aus der Opposition heraus wieder erhöhen. Gelobt sei das Kurzzeitgedächtnis. Warten wir mal ab, bis sie wieder am Drücker sind. Weiterlesen »
Feuilleton: Zwei Vergewaltiger bringen Altmark-Dorf um den Verstand
+++ Dank EU – Aufruhr in der sachsen-anhaltischen Provinz +++
Stendal (migru). Wenige Kilometer südwestlich der Altmark-Metropole Stendal liegt Insel, ein kleines Dorf mit bodenständigen Menschen. Zwei Kilometer nördlich rauschen auf der Lehrter Bahn die ICEs zwischen Hannover und Berlin hin und her. Weit genug weg, um Frieden und Ruhe der Inselbewohner nicht zu stören. Selbst die B188 knickt kurz vor Insel ab. In ihrem Verlauf gen Westen durchschneidet sie ein paar Kilometer weiter die Ortschaft Uchtspringe. In Sachsen-Anhalt ist dieser Ortsname seit langem ein Synonym für „Klapsmühle“, geschuldet den seit dem Kaiserreich hier ansässigen psychiatrischen Einrichtungen, bis hin zum heutigen Maßregelvollzug mit Fort-Knox-Umzäunung. Weiterlesen »
Feuilleton: Braune Wurzeln, kranke Triebe
Wie braun sind die Grünen?
(ak). Kurz vor der Nachwahl auf Rügen starteten die Grünen eine geradezu beachtenswerte Kampagne, um mit Hilfe der anderen „demokratischen“ Parteien der Nationaldemokratischen Partei einen Parlamentssitz in Mecklenburg-Vorpommern abzujagen. Wobei man im Wahn gegen „Rechts“ die mögliche Folge, daß das gar keine Auswirkungen auf die Sitze der NPD, sondern auf die der „Verbündeten“ – natürlich zu Gunsten der Grünen – haben könnte, völlig außer Acht läßt. Alles nur ein intelligenter Schachzug von Claudia Benedikta Roth? Intelligent? Claudia? Nein! Also kein Schachzug, reine Polemik, zumal die grüne Umwelt- und die braune Heimatschutzpartei sich in Bezug auf die ursprünglichen ökologischen Grundthemen der Grünen eher die Hände reichen könnten. Weiterlesen »
Feuilleton: Tottenham
„Ein breites Band der Solidarität spannt sich in diesen Tagen der Gewalt,
in denen das Regime in London mit unglaublicher Brutalität selbst gegen Kinder vorgeht.“
Politplatschquatsch
Neu im Tottenham-Cinemapalast: Das Warner-Brüder-Glanzwerk „Rebellion der Sklaven“. Zum Inhalt: Die Demokratiebewegung bricht nicht nur im Orient aus, sondern auch in den westlichen Großstädten. Es ist die Rebellion der Unterdrückten gegen die patriarchalisch-sexistischen Zustände einer morschen Welt. Schließlich wollen auch Affen, Esel und Kamele Teilhabe an der Gesellschaft, denn ihre Artgenossen haben sich seit Längerem in den Parlamenten und auf den Lehrstühlen der Geisteswissenschaften bestens bewährt. Auch wollen sie nicht mehr mit Begriffen wie „Affen“, „Esel“ oder „Kamele“ diskriminiert, sondern als „Haarige“, „Graue“ oder „Höckrige“ geachtet werden. Weiterlesen »
Feuilleton: Düngemittelverbot
„An ihren verbotenen Früchten werdet ihr sie erkennen.“
Wieslaw Brudzinski
Die unheimliche Gefahr, die von unauffälligen Bio-Bauern ausgeht, wurde jahrelang unterschätzt. Doch „nach dem Massaker in Norwegen und dem Bombenanschlag in Oslo werden die Rufe nach einem schärferen Vorgehen“ [1] gegen Bio-Bauern in Deutschland lauter. Mehr Polizeibeamte sollen die Aktivitäten von Bauern im Internet beobachten, forderte SPD-Generalsekretärin Andrea Nahtlos. Weil der Attentäter Düngemittel als Sprengstoff verwendete, müßten Voraussetzungen für ein Düngemittelverbot geschaffen werden. Auch die CSU will ein besseres Vorgehen gegen die Landwirtschaft in Deutschland, zudem forderten die Grünen mehr Engagement gegen Bio. Weiterlesen »
Feuilleton: Nazigewalt
„Trotz der angespannten Haushaltssituation in Bund und Land müssen die Programme gegen Rechtsextremismus weitergeführt werden.“ [1] Angela Kolb, Justizministerin Sachsen-Anhalt
Nun ist es heraus: Nirgendwo sonst auf der Welt ist die Wahrscheinlichkeit höher, von deutschen Nazis auf’s Maul zu bekommen, als in Sachsen-Anhalt. „Den Negativrekord im Länderranking hält … Sachsen-Anhalt. Dort wurden im vorigen Jahr 2,84 rechtsextreme Gewalttaten je 100000 Einwohner verübt.“ [2] Alarmismus überall, die pluralistische Presse überschlägt sich mit gleichklingenden Schlagzeilen und die millionenalimentierten Anti-Rechts-Initiativen klappern mit ihren leergeplünderten Kassen. Weiterlesen »
Glosse: Freiheit den Kopfbedeckungen!
Religionsfreiheit ist durchaus ein zweischneidiges Schwert
(ak). Multikulti und Toleranz gegenüber allem und jedem, solange es nicht „rechts“ ist, haben das Schulsystem der BRD tiefgreifend verändert. Insbesondere werden auf alle Eigenarten der – bald ehemaligen – moslemischen Minderheit Rücksicht genommen. Die Zeiten, wo einheimische Schüler sich noch fleißig meldeten und engagiert am Unterricht teilnahmen, dürften heutzutage überwiegend der Vergangenheit angehören. Auch würde ein moslemischer Schüler nie achtungsvoll eine „Lehrer_In“ wertschätzen. Immerhin handelt es sich um eine weibliche Person, die in seiner Heimat wertmäßig in etwa bei Kamel und Kuh angesiedelt ist. Sie hat als Frau Kopftuch zu tragen, wie auch die „Schüler_Innen“ arabischer Herkunft. Weiterlesen »
Feuilleton: Lohndrückermangel
„Bei näherer Betrachtung erweist sich der Fachkräftemangel als Fata Morgana: Das Phänomen scheint irgendwo hinter dem Horizont tatsächlich zu existieren, aber je mehr man sich ihm nähert, desto mehr entzieht es sich.“ [1] Matthias Benz
Der deutsche Maschinenbauverband VDMA konstatiert, dass der Branche derzeit etwa 8000 Ingenieure und Techniker fehlen würden und 16000 offene Stellen vorhanden wären. Auch über einen Ärztemangel wird geklagt. Sofort spricht der politisch-mediale Komplex von einem „Fachkräftemangel“; die Administratoren der BRD debattieren, wie Bedingungen geschaffen werden könnten, mit denen afrikanische Medizinmänner ins Land gelockt oder Hartz-IV-Abhängige zu Spitzeningenieuren gepolt werden könnten. Weiterlesen »
Feuilleton: Oury Jalloh vs. Herbert Meyer – Warum manche Menschen gleicher sind
(ak). Herbert Meyer (Name von der Redaktion geändert) torkelt, wie so oft, sturzbesoffen durch die nächtlichen Straßen einer Kleinstadt. Vor dem Rathausplatz kommen ihm einige Frauen entgegen. In Herbert erwacht die Männlichkeit. Lallend verkündet er, daß er die Damen allesamt beschlafen wolle und begrapscht dabei „zärtlich“ Po und Busen. Andere Passanten beobachten die Szene und versuchen den Trunkenbold, der sich grölend mit Schlägen und Tritten wehrt, zur Räson zu bringen. Zu dritt gelingt es, Herbert nach Hause zu zerren. Da er nicht aufhört zu brüllen und zu randalieren, und beginnt, sich an der Wohnungseinrichtung zu vergehen, binden ihn die Drei mit Unterstützung seiner peinlich berührten Frau an´s Bett. Weiterlesen »
Feuilleton: Hövelmann will etwas kontrollieren
Holger Hövelmann will wieder etwas kontrollieren und dieses Mal sind es die Schützen. Wenn es für Systemträger in Diktaturen, wie Holger Hövelmann einer ist, nichts zu kontrollieren gibt, dann fühlen sie sich sichtlich unwohl. Leute mit Waffen sind verdächtig. Außer, sie gehörten zu den Schutz- und Sicherheitsorganen der Deutschen Demokratischen Republik, zur Gesellschaft für Sport- und Technik, zu den Betriebskampfgruppen der DDR oder dem Ministerium für Staatssicherheit. Deren Waffen immer schön verwahrt waren. An zentralen Sammelpunkten. Außer der, der Funktionäre. Irgendwer ist nämlich immer verdächtig. In totalitären Systemen. Weiterlesen »
Feuilleton: Männer_innen
„Jeder Unterschied kann die Gleichmacherei schon wieder gefährden.“ [1]
Jörg Krause, Sozialwissenschaftler
Immer wieder beherrschen Themen wie Gendergleichschaltung, Frauenquote und Nutzung des Binnen-I oder Gender_Gap den öffentlichen Diskurs. Es gilt, die seit Jahrmillionen immer noch nicht bewährte Unterscheidung zwischen Frau und Mann zu zerschlagen und die Frauen zu Männern zu erziehen. Schließlich sind wir erst seit 1968 im Zeitalter der androgynen Weisheit angekommen – allein ein Blick auf die demographische Entwicklung überzeugt uns alle davon, wie zukunftsträchtig diese ideologisch motivierte Vermanschung des Menschen ist. Weiterlesen »






