Archiv nach Kategorien Brandenburg

Spieler des Fußball-Drittligisten SV Babelsberg soll Kopf einer brutalen Räuber-Bande sein

Potsdam/Berlin (fm). Der türkische Fußballspieler Süleyman Koc vom Drittligisten SV Babelsberg 03 gehörte mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einer größeren Bande, die in Berlin seit Monaten mit brutaler Gewalt Spielcasinos ausgeraubt hat. In der Nacht vom Sonntag zum Montag wurden sechs Tatverdächtige im Alter von 17 bis 22 Jahren von der Polizei geschnappt, als sie ein Casino in der Prinzenallee in Berlin-Wedding überfallen hatten. Neben Süleyman Koc (21) wurde auch dessen jüngerer Bruder Sedat (20) verhaftet. Der SV Babelsberg bestätigte, „dass ein Verdacht gegen unseren Spieler Süleyman Koc vorliegt“. Weiterlesen »

Großrazzia gegen Linksextremisten in Sachsen und Brandenburg – Spuren deuten auf Verstrickung mit der Linkspartei hin

(mb). Mehrere hundert Polizisten und Staatsanwälte haben am Dienstag 20 Wohnungen und Geschäftsräume linksextremistischer Gewalttäter in Sachsen und Brandenburg durchsucht. Ermittelt wird wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung gegen 16 Personen. Ihnen wird vorgeworfen, an zahlreichen Gewalttaten gegen Angehörige des politisch rechten Spektrums beteiligt gewesen zu sein. Die Staatsanwaltschaft nannte insbesondere drei Taten als exemplarisch für zahlreiche weitere Delikte. So laufen bereits seit längerem die Ermittlungen in einem Fall von „besonders schwerem Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung“. Etwa 20 vermummte „Antifaschisten“ hatten drei Rechte angegriffen, die sich auf dem Rückweg von einer Demonstration in Leipzig befanden. Sie wurden mit Faustschlägen und Fußtritten zu Boden gestreckt sowie mehrfach brutal auf den Kopf und in den Bauch getreten. Ein Opfer erlitt dabei einen lebensgefährlichen Schädelbruch. Weiterlesen »

Massenschlägerei zwischen ausländischen und deutschen Jugendlichen

Großbeeren (fm). Insgesamt 60 Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren haben sich am Freitagabend in Großbeeren (brandenburgische Gemeinde südlich von Berlin) eine Massenschlägerei geliefert. Es standen sich vor allem Jugendliche deutscher und ausländischer Herkunft gegenüber. Zuvor hatten laut Polizei drei ausländische Jugendliche aus Berlin eine Streiterei mit einheimischen deutschen Jugendlichen aus der Gemeinde angezettelt und die Deutschen angepöbelt. Aus dem Streit entwickelte sich ein Gerangel, bei welchem einem 15-jährigen Thailänder aus Berlin ins Gesicht geschlagen worden sei. Daraufhin rief der Thailänder per Telefon weitere Gangmitglieder aus Berlin als Verstärkung herbei. Rund 30 ausländische Jugendliche – laut Polizei Araber, Libanesen und Thailänder – kamen dann mit dem Bus nach Großbeeren, und machten dann in dem Ort Jagd auf einheimische deutsche Jugendliche. Dabei kam es an mehreren Orten in der Gemeinde zu Prügeleien zwischen den 30 Ausländern und einheimischen Jugendlichen.

Die alarmierte Polizei rückte mit 30 Beamten an und nahm 19 Schläger vorübergehend fest. Von 35 Personen wurden die Personalien erfasst. Gegen die Beteiligten wird wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs ermittelt.

Autodiebstähle seit der Grenzöffnung dramatisch angestiegen

Die Zahl der Autodiebstähle in Brandenburger Grenzgemeinden ist seit 2007 um 250 Prozent gestiegen. Gleichzeitig ist die Aufklärungsquote auf 19,7 Prozent zurückgegangen. Vor der Grenzöffnung vor drei Jahren konnte noch fast jeder zweite Fahrzeugdiebstahl aufgeklärt werden.

Statt die Grenzen wieder dicht zu machen, riet Brandenburgs Innenminister Dietmar Woidke (SPD) jetzt den Autobesitzern „ihre Fahrzeuge nicht mehr am Straßenrand abzustellen, wenn möglich solle man Garagen nutzen.Weiterlesen »

An der Potsdamer Universität wird Diskriminierung groß geschrieben

Der Streit zwischen der Potsdamer Universität und einem Studenten wird jetzt gerichtlich entschieden. Der angehende Politikwissenschaftler Ronny Zasowk, der gleichzeitig stellvertretender Landesvorsitzender der brandenburgischen NPD ist, hatte sein studiumsbezogenes Praktikum in der Berliner Bundeszentrale der NPD absolviert. Das Dekanat der Potsdamer Universität lehnte die Anerkennung des Praktikums jetzt mit der fadenscheinigen Begründung ab, „der Praktikumsbericht des Studenten lasse nicht erkennen, welche Fähigkeiten er bei der Partei, deren Verfassungstreue in Zweifel stehe, erworben habe“. Schon alleine diese Formulierung macht klar, dass hier nicht die fachliche Seite der Angelegenheit zum tragen kommt, sondern das es viel mehr um politische Diskriminierung der NPD und ihres Funktionärs Zasowk geht. Mit dem Fall wird sich demnächst das Verwaltungsgericht Potsdam beschäftigen.

Brandenburgs Landtagsvizepräsidentin erklärt wegen NPD-Antrag ihren Rücktritt

Im Kreistag Oberhavel zog sich eine Debatte vor dem WM-Halbfinalspiel Deutschland gegen Spanien ewig in die Länge. Da sah die NPD die Chance, einen Antrag einzureichen, der entgegen der üblichen Gepflogenheiten mal angenommen werden könnte. Der NPD Kreistagsabgeordnete Detlev Appel beantragte somit das Ende der Debatte und die meisten Kreistagsmitglieder stimmten sofort dem NPD-Antrag zu, damit sie rechtzeitig das Halbfinalspiel angucken können. Weiterlesen »

Antidiskriminierungsgesetz schützt Ausländer, es gilt aber nicht für politisch Andersdenkende

Das seit 2006 geltende Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (Antidiskriminierungsverbot), nach dem niemand wegen seiner Herkunft, seines Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung benachteiligt werden darf, wurde nun vom Landgericht Frankfurt (an der Oder) ad absum geführt. Denn das Gericht wies nun in einem Urteil darauf hin, das der Gesetzgeber den Begriff der „Weltanschauung“ ganz bewusst aus der konkreten Vorschrift gestrichen habe, damit nicht auch „Anhänger rechtsradikalen Gedankenguts aufgrund der Vorschrift versuchen könnten, sich Zugang zu Geschäften zu verschaffen, die ihnen aus anerkennenswerten Gründen verweigert wurden“. Weiterlesen »