Höchster Anstieg an Steuerabgaben seit 17 Jahren

+ Bürgern wird jährlich rund 10.000 Euro vom Lohn abgezogen +

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Berlin (fm) – Im vergangenen Jahr sind die Abzüge durch Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge so stark gestiegen wie seit 17 Jahren nicht mehr. Das berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf neue Zahlen des Bundesarbeitsministeriums. Demnach musste der Durchschnittsverdiener im Jahr 2011 insgesamt 9.943 Euro an Staat und Sozialkassen bezahlen – so viel wie nie zuvor. Dies ist ein Anstieg von rund 600 Euro gegenüber dem Vorjahr. Einen derart deutlichen Anstieg der Abgabenbelastung gab es seit 1995 nicht mehr.

Besonders stark legte dem Bericht zufolge die Lohnsteuer zu: Im Schnitt kassierte der Staat 300 Euro mehr als im Vorjahr. Auch die Krankenkassen kassierten mehr Geld aufgrund der Erhöhung des Krankenkassenbeitrags von 14,9 auf 15,5 Prozent. Durch die höheren Abgaben gingen die Netto-Reallöhne selbst bei leichten Lohnerhöhungen entsprechend zurück. Die Lohnerhöhungen wurden quasi von der höheren Abgabenlast aufgefressen. Somit profitierten lediglich der Staat und die Sozialversicherungen von den Steigerungen.

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3 Kommentare von "Höchster Anstieg an Steuerabgaben seit 17 Jahren"

  1. Das war's, Ende und Aus's Gravatar Das war's, Ende und Aus
    12. April 2012 - 15:54 | Permalink

    10 000??
    Die habe ich nicht einmal, aber darf für meine Frau mitbezahlen nur weil ich nicht auf der Straße landen will.

  2. Wetekamp's Gravatar Wetekamp
    13. April 2012 - 10:49 | Permalink

    Das muss der Steuerkuli doch verstehen!
    Wir haben in Zukunft sehr viel zu finanzieren.
    Wobei das öffentlich zugegebene (einschließlich der “Rettungsschirme”)
    noch der kleinere Teil des Ganzen sein dürfte.
    http://blaulicht-blog.net/?p=3637

  3. Locher's Gravatar Locher
    13. April 2012 - 11:14 | Permalink

    „Ist denn ein Staat (Anm.: die BRD), der seine Bürger bis an die Grenze
    des Erträglichen ausnimmt und sich, als Staat, in einem Maß verschuldet,
    daß noch einige Generationen Ungeborener damit belastet sein werden,
    ist ein solcher Staat legitim? Nein, er ist es nicht! (…) Manch mafiöse
    Organisation, sag ich nun mal sehr vorsichtig, umsorgt die Menschen in
    ihrem Hoheitsgebiet besser als ein Staat.“

    – (Dr. Konrad Hummler – Geschäftsführer und persönlich haftender
    Teilhaber der ältesten Bank im Land der Schweizer, Wegelin & Co, St.
    Gallen, Oberst im Generalstab, Verwaltungsrat der NZZ, Präsident der
    Industrie- und Handelskammer St. Gallen-Appenzell, Präsident der
    Vereinigung Schweizerischer Privatbankiers usw. [DER SPIEGEL 50 /
    2008 / 112])

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