+++ Städtische Reisegesellschaft „gegen rechts“ +++
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München/Bayern (gn). Wie angekündigt hat sich der Münchner Stadtrat in seiner gestrigen Vollversammlung seine für Juni geplante „Stadtratsreise“ zum Thema „Rechtsextremismus und Rechtspopulismus“ genehmigt – mit einer Gegenstimme, derjenigen der Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA). Entgegen dem ursprünglichen Teilnehmerschlüssel und wegen der „enormen Bedeutung“ des Rechtsextremismus-Themas für alle „demokratischen“ Stadtratsfraktionen, wie Oberbürgermeister Ude betonte, wurden jetzt auch noch die Ein-Mann-Gruppierungen sowie das künftige NS-Dokumentationszentrum mit ins Boot der karnevalesken Reisegesellschaft geholt, die sich in Berlin und Köln neue Anregungen für die steuerfinanzierte Hetze gegen Andersdenkende holen will.
Dabei ist das, was Ude, Benker und Co. für „rechtsextremistisch“ halten, offenbar viel weiter verbreitet, als die linken Gesinnungswächter wahrhaben wollen. Die Münchner Polizei sah sich erst dieser Tage veranlaßt, einen Kalender der bayerischen Polizeigewerkschaft wieder aus dem Verkehr zu ziehen, weil dieser angeblich „rassistische“ Stereotypen bedient. Mehrere Karikaturen haben Farbige bzw. „Migranten“ und ihr Verhältnis zur Polizei zum Gegenstand – das allerdings gerade der Sicherheitsreport der Münchner Polizei jedes Jahr schlagend illustriert. Ein Sprecher der Polizeigewerkschaft machte denn auch geltend, es gehe mit dem Kalender „darum, den Frust der Polizisten bei der Arbeit zu verdeutlichen“.
Solche Probleme lassen Ude, Benker und ihren „Rechtsextremismus“-Wanderzirkus freilich kalt. BIA-Stadtrat Karl Richter hielt ihnen in der gestrigen Plenarversammlung denn auch vor: „Wenn Sie das Herumreisen auf Steuerzahlers Kosten schon partout nicht lassen können, dann fangen Sie doch bitte in der Münchner U-Bahn um Mitternacht am Hart oder in Fröttmaning an, dann werden Sie sehr schnell am eigenen Leib zu spüren bekommen, wo die Probleme liegen. Der ´Rechtsextremismus´ spielt da allerdings eine eher untergeordnete Rolle.“
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