+++ Noch Politiker oder schon Lobbyist? +++
♦ vertont ♦
Wofür kriegt eigentlich Umweltminister Röttgen sein Geld? Also, außer für den kritischen Blick, um die intellektuell wirkende Rundbrille zu finanzieren, zu Klima-Konferenzen zu jetten und dreimal täglich den Klima-Gebetsteppich auszurollen und „Nachhaltigkeit“ stoßzubeten? Röttgen ist über diese wichtigen Aufgaben hinaus so etwas wie ein Scharnier zwischen Entscheidungsträgern und wirtschaftlichen Profiteuren. Also ein Lobbyist. Als solcher sorgt er für Gesetze und Richtlinien (oder er verhindert sie wenigstens nicht, wenn sie ihm von der EU diktiert werden), die einen ganz bestimmten Markt schaffen, an dem seine vermeintliche Wählerklientel oder/und die Spender für die Altparteien verdienen. In Deutschland sind das die Wirtschaftszweige, die etwas mit erneuerbarer Energie, mit Wärmedämmtechniken u.ä. zu tun haben.
Wer erneuerbare Energie sagt, kann sich sicher sein, dass ihm sofort Geld zufließt. Im Umverteilungsstaat Deutschland gibt es einige Gebiete, bei denen man ohne Nachfrage Geld erhält: Im „Kampf gegen Rechts“, zur (angeblichen) Integration, für staatliche Kinderbetreuung, Euro-Rettung und eben für „Klimaschutz“. Bei anderen, etwa der Familie, ist das nicht der Fall. Wenn der Umweltminister jetzt vor ein paar Tagen mitteilen ließ, er werde bei der Solarförderung zukünftig etwas sparen, dann gleicht das der Preispolitik von Möbelhäusern, die erst dann großartige Rabatte versprechen, wenn sie zuvor die Preise drastisch erhöht haben. Während die Subventionen für erneuerbare Energien 2010 nämlich noch bei rund acht Milliarden Euro lagen, waren dies 2011 rund 13 Milliarden Euro. Wenn nun der Spaßminister ein bisschen weniger an seine Freunde von der Wirtschaft verschenkt, dann ist das nichts als billige Makulatur.
Denn so wie nach Griechenland unter dem Euro-Rettungsschirm auch Portugal finanziert werden wird, wird es auch weiter Präsente in Sachen Klimaschutz geben. Man muss, allen Versprechungen zum Trotz, nur einmal genauer hinschauen: Als Röttgen die Steuerzahler nämlich gerade noch mit einer Kürzung zu erfreuen versuchte, beschloss die Volkskammer in Straßburg großzügig ein „Richtlinienpaket für den Klimaschutz“. Kern des Paktes: Der Anteil der erneuerbaren Energien soll um 20 % gesteigert werden, ebenso die Energieeffizienz. Da freuen sich die Hersteller von Photovoltaik-Anlagen und „Energiehäusern“. Denn so, wie niemand freiwillig einen ineffizienten und womöglich schädlichen E-10-Kraftstoff tankt, setzt sich auch kein normaler Mensch Photovoltaik-Anlagen auf das Hausdach oder verpackt sein Haus trotz staatlich gelenkten Energiewuchers für Tausende von Euro vakuumdicht, wenn er nicht Bares dafür sieht.
Ja, wofür kriegt Röttgen sein Geld? Vielleicht sollte man in Berlin so konsequent sein, wie in Brüssel. Dort ist man in der Namensgebung wenigstens ehrlich. Bereits die Bolschewiken nannte ihre Minister Volkskommissare. In der Eurokratie lässt man nur „Volk“ weg. Passend für Röttgen und Seinesgleichen wäre, statt Minister (kommt von ministrare = dienen), die Bezeichnung: Lobbyist.
Siehe dazu auch:
Zuschüsse für die Solarindustrie: Jeder Deutsche zahlt 1000 Euro
Die verschwiegene Energiewende
PKW-Maut: Kretschmann (Grüne) will Bindung an CO-2 Werte des Fahrzeugs
Tunesischer Solarstrom für die EU
Menschenrechtsverletzungen dank CO2-Handel











Wenn wie in amerikanischen Großstädten dann hunderttausende in Zeltstädten leben werden, weil sie die Mieten der verpackten Häuser nicht mehr zahlen können oder schlicht enteignet werden, weil sie den Befehl zur Verpackung ihres privaten Eigenheimes mangels Geldes nicht ausführen können, dann kehrt sich das alles ins Gegeteil um, denn Zelte sind schonmal garnicht isoliert und irgendwann haben die Menschen nichts mehr zu verlieren und nutzen die Straßenlaternen mal zweckentfremdet. Und das wäre wirklich ein Beitrag zum Klimaschutz. Das gesellschaftliche Klima gehört nämlich zuallererst geschützt.
Anhand von Studien der Sonnenaktivitätsperiodik ist es laut russischen Wissenschaftlern des Pulkowo-Observatoriums, Abteilung Raumforschung, möglich, Rückschlüsse über Phasen der Erwärmung und Abkühlung auf unserem Globus zu ziehen. Sie behaupten, eine Abkühlung habe bereits eingesetzt.
“Laut den vorhandenen Angaben sinken stabil die Temperaturen ab 2014. Den Höhenpunkt wird die Kälte 2055 erreichen, jeweils plus oder minus 11 Jahre”, gab Dr. Habibulo Abdusamatow, Leiter der russischen Wissenschaftenakademie, an.
Man gehe davon aus, dass diese Kälteperiode zu einer Minieiszeit werden könne. So etwas sei jedoch nichts Ungewöhnliches. Solche Perioden habe es bereits im 13., 15., 17. und im 19. Jahrhundert gegeben.