EZB pumpt eine Billion Euro in die Banken

+++ Inflation wird weiter angeheizt +++

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Frankfurt (fm). Die Europäische Zentralbank hat den Banken am Mittwoch eine weitere Geldspritze von 530 Milliarden Euro zukommen lassen. Bereits im Dezember hatten sich die Banken schon 489 Milliarden Euro von der EZB geliehen, macht insgesamt über eine Billion Euro innerhalb weniger Wochen. Für die Banken ist diese Aktion ein super Geschäft. Für das geliehene Geld brauchen die Banken bei einer Laufzeit von drei Jahren nur 1 Prozent Zinsen zahlen. Anschließend wird das Geld an die verschuldeten Staaten weiterverliehen, die jedoch rund 4 Prozent Zinsen an die Banken zahlen müssen. Diese Flutung des Marktes mit neuem Geld sowie die Zinsdifferenz heizen die Inflation weiter an, womit die Bürger aufgrund höherer Preise die Zeche zahlen. Sollten die verschuldeten Staaten die Kredite nicht zurückzahlen können, springt bekanntlich der Euro-Rettungschirm ein, der hauptsächlich von deutschen Steuergeldern finanziert wird.

Bereits die erste Geldspritze im Dezember hat die Inflation angetrieben. Vor allem an den Tankstellen und im Supermarkt müssen die Bürger seit einigen Wochen deutlich mehr bezahlen. Der Februar war der bisher teuerste Tankmonat aller Zeiten. Von Anfang bis Ende Februar stiegen die Benzinpreise um 10 Cent pro Liter an.  Mit der erneuten EZB-Aktion ist eine weitere Verschärfung der Inflation zu befürchten. Einige Finanzexperten warnen, daß die EZB und andere Notenbanken mit ihrer freizügigen Geldvergabe den Preisanstieg bei Öl und anderen Rohstoffen zu einem großen Teil zu verantworten haben.

Mit dem EZB-Geld können die Banken nun weitere Staatsanleihen von kriselnden Euro-Staaten kaufen, die sich damit noch höher verschulden. Allein Italien muss sich im März und April jeweils 45 Milliarden Euro von den Banken leihen, um alte Schulden tilgen zu können. Doch je mehr neue Kredite aufgenommen werden, umso größer wird die Wahrscheinlichkeit, daß diese nicht mehr zurückgezahlt werden können. Mit jedem Kredit wird die Pleite weiter verzögert. Doch der Zusammenbruch kommt, und wird mit jedem neuen Kredit umso heftiger ausfallen.

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2 Kommentare von "EZB pumpt eine Billion Euro in die Banken"

  1. Horst Weber's Gravatar Horst Weber
    5. März 2012 - 05:01 | Permalink

    Das war ja mal wieder ein Meisterstück. Banken, die keinerlei unternehmerische Risiken eingehen, sondern immer nur auf Sicherheit setzen wenn es darum geht, Kredite an Handwerk und Gewerbe zu vergeben, werden wieder einmal subventioniert. Haben sie eigentlich schon in vollem Umfang die kürzlich erhaltenen staatlichen Finanzspritzen in Milliardenhöhe zurückgezahlt? Oder wird das wieder einmal unter den Teppich gekehrt? Jetzt stehen ihnen ja endlich wieder Mittel zur Verfügung, um hohe Provisionen und Abfindungen an Bankbonzen zu zahlen. Wenn sich dagegen der deutsche Kleinsparer Geld leihen will, wird ihm ein unverschämter Zinssatz von bis zu 12% berechnet. Das ist abgeschmackt, eine Frechheit und es wird erheblicher Schaden am deutschen Volkskörper betrieben.

  2. 20. April 2013 - 12:19 | Permalink

    Unser System ist Murks.

1 Trackback von "EZB pumpt eine Billion Euro in die Banken"

  1. am 2. März 2012 um 18:15

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