London will bewaffnete Gruppen in Syrien unterstützen

+++ Britischer Außenminister will Assad stürzen +++

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(gb). Wir IRIB meldete, gab der britische Außenminister William Hague laut einer Meldung von „Daily Mail“ zu, dass London bewaffnete Gruppen in Syrien unterstützen werde, bis diese die syrische Regierung stürzen. So habe Hague vor kurzem einen Plan vorgelegt, wie sein Land diese syrischen Freischärler unterstützen könne. Demnach versucht England Waffen zu den syrischen Gruppen zu bringen. Nach dem Scheitern der UN-Resolution durch ein Veto Russlands und Chinas zog England außerdem seinen Botschafter aus Syrien ab. Hague verurteilte zugleich das Veto dieser beiden Nationen.

Auch führende US-Politiker fordern die Unterstützung der Rebellen in Syrien durch Waffen, Logistik, Ausbildung und nachrichtendienstliche Erkenntnisse. Was in Libyen noch einigermaßen heimlich und unter dem Deckmantel einer UN-Resolution ablief, nachdem China und Russland aufs Glatteis geführt wurden, wird nach dem Scheitern der UN-Resolution nun ganz offen gemacht. Eine unliebsame Regierung soll gestürzt werden und durch eine willfährige Marionettenregierung ersetzt werden.

Den westlichen Staaten, auch gerne internationale Gemeinschaft genannt, bzw. deren Führern, sind die Syrer, die Libyer oder wer auch immer vollkommen egal. Denen geht es nicht um die sog. Menschenrechte, nicht um Demokratie oder Freiheit (hier ist die Frage, Freiheit für wen). Wenn es diesen Staatsmännern darum ginge, dann sollten sie bei ihren Verbündeten, den Sklavenhaltern und Christenverfolgern in Saudi-Arabien und anderen Golfstaaten beginnen, dort haben sie willfährige „Verbündete“. Weder die USA, noch die Briten oder Franzosen haben sich je gescheut mit verbrecherischen, diktatorischen Regimen zusammenzuarbeiten. Hauptsache die Ganoven waren auf ihrer Seite und erfüllten ihre Aufträge, dann hatten sie in ihrem jeweiligen Land freie Hand und konnten mit den Menschen verfahren wie es ihnen gerade passte.

Die USA sind mit ihren Protestnoten schnell bei der Hand, wenn ihnen unliebsame Regime mit Gewalt gegen Demonstranten vorgehen, die noch dazu meist von den USA oder indirekt durch sog. Non-Goverment-Organisations (NGO) aufgewiegelt und unterstützt werden. Dabei wird gezielt die Gewalt gegen Demonstranten im eigenen Land verschwiegen. Dort wird mit Gummigeschossen, Tränengas, Tasern (Elektroschockwaffen) und anderen sog. nichttödlichen Waffen gegen friedliche Demonstranten oder sich ungehörig betragende Bürger vorgegangen.

Wenn die USA humanitäre Arbeit leisten wollten, dann sollten sie sich auch einmal um die Slums und Elendsgebiete in ihrem eigenen Land kümmern, dort hätten sie Arbeit genug.
Stattdessen bombardieren sie weltweit Länder, töten Millionen und geben vor, dies sei notwendig um Frieden, Freiheit und Demokratie zu verbreiten. Die Getöteten, Verstümmelten und um ihre Zukunft gebrachten wurden natürlich vorher nicht befragt, über ihr Recht auf Glück wird entschieden, in Konzernetagen und im Weißen Haus.

Siehe dazu auch:

Joseph Lieberman spricht Klartext

Syrien-Veto: Russland bedauert Ausgang im UNO-Weltsicherheitsrat

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