+++ Mehrere Untergangsszenarien bereits durchgespielt +++
♦ vertont ♦
Berlin/Athen/Lissabon (DE) – Sie haben fast unbegrenzt viel Geld, sie haben kein Gewissen und keine Hemmungen. Hedgefonds zocken was das Zeug hält. Gäbe es eine Rendite auf den Weltuntergang, so würde wohl auch noch auf diesen gewettet. Hedgefonds sind dafür bekannt, dass sie nur investieren um kurzfristig hohe Profite abzukassieren. Dabei ist ihre Einstellung oftmals einfach nur ganz simpel: Nach mir die Sintflut! Auch beim maroden Euro wird kräftig mitspekuliert. Mittlerweile gehen aber immer mehr Hedgefonds davon aus, dass es mit der Krisenwährung nicht mehr lange geht. So werden immer mehr Kreditausfallversicherungen, sogenannte Credit Default Swaps (CDS), für (Euro-) Staaten abgeschlossen. Ganz Offenbar glaubt man nicht mehr an Griechenland oder Portugal.
Man spiele, so berichtet NZZ ONLINE, verschiedene Szenarien für die Eurozone durch. Gehandelt wird dabei über asiatische Banken. Bei europäischen Geldhäusern ist man sich nicht mehr sicher, ob hier das Risiko von Verlusten nicht doch zu hoch ist. Schließlich retteten am Anfang Banken andere Banken, dann kam Lehman Brothers 2008 und dann begannen Staaten Banken zu retten. Nun retten Staaten andere Staaten. Doch wer rettet am Ende die Retter? Mittlerweile werden sogar die alten Portfolios aus Zeiten von Deutscher Mark und Drachme hervorgeholt. Man will auf möglichst jeden Fall gefast sein. Experten rechnen mit unkalkulierbaren Folgen, je später es wird bis der Euro endgültig den Geist aufgibt. Dies dürfte spätestens bei einem Zahlungsausfall Deutschlands der Fall werden. Eine erste Ratingagentur hat die hochverschuldete Bundesrepublik – völlig zu Recht – bereits abgestuft. Doch eines ist auch klar: Wenn es soweit ist, kann kein Plan die totale Sicherheit garantieren.
Die Zeiten werden härter auch wenn man in der Bundesrepublik von der anrollenden Tsunamiwelle des Eurodebakels bislang erst ein paar kleine Spritzer zu spüren bekam. Die Szenarien, die die Hedgefonds durchrechnen, reichen von Einbrüchen am Aktien- oder Ölmarkt bis zu einer Rally beim Goldpreis. Wie NZZ berichtet gibt es bereits Notfallpläne, wo „man als erstes raus muss“. Sprich aus welchem Land man sein Geld abziehen sollte. Geschäfte mit Euro würden derzeit „auch proaktiv gehandelt“, also sprich „in europäischen Aktien oder im Euro muss ich mich gerade nicht übermäßig engagieren“, wie ein Experte gegenüber NNZ ONLINE formulierte.
Siehe dazu auch:
Wird Portugal das neue Griechenland?
Euro-Rettungsgeld soll auf 1,5 Billionen erhöht werden












wessen Vermögen verwalten eigentlich “hedgefonds” ?? Ist es überhaupt korrekt alle als die bösen “heuschrecken und überhaupt BÖSEWICHTE zu betrachten. Leider haben politische Eliten eine Gemeinschaftswährung für unterschiedlichste eurropäische Staaten durchgestzt.,erst dadurch entstand das Erpressungspotentzial., das die “BÖSEWICHTE” prommt ausnützen.Allerdings bei den EURORETUNGSSCHIRM-Austattungen werden werden die (jetzt NICHT mehr bösen ) Spekulanten vermißt.