Wulff verschleierte bei Hauskauf Herkunft des Geldes

+++ Bundespräsident weiter unter Druck +++

(gb). Wie WeltOnline meldete, soll Bundespräsident Wulff die Herkunft des Geldes verschleiert haben, auf einen notariellen Kaufvertrag verzichtet haben und im Grundbuch seien seine Kreditgeber nicht genannt. Wie der Frankfurter Rundschau in einem Interview mitgeteilt wurde, lägen auch keine Belege für eine Tilgung des Darlehens vor. Wulff ließ sich das Darlehen mittels eines anonymen Bundesbankschecks auszahlen. Diese Art Scheck bekommt ein normaler Bankkunde für normale Bankgeschäfte normalerweise nicht zu sehen, diese Art Schecks werden nur bei sehr hohen Beträgen verwendet.

Wie WeltOnline einen Baufinanzierungsexperten zitiert, erfahre bei dieser Art Scheck „auch bei der Einlösung keiner, wer der Geldgeber ist“, es gehe um „das Verbergen der Finanzierungsabläufe“. Es mag sein, dass ein Bundespräsident oder andere hochrangige Politiker keine „normalen“ Bankkunden sind, allerdings verursacht diese Art der Zahlungsweise schon einen äußerst faden Beigeschmack. Bei „normalen“ Kunden ist es auch absolut undenkbar, dass bei einer Finanzierung keine Eintragung im Grundbuch vorgenommen wird. Kein Gläubiger gibt normalerweise 500 000 Euro ohne eine dingliche Sicherheit. Noch dazu wurde der Hauskauf mit über 100 Prozent finanziert, das von Wulff gekaufte Haus kostete weniger als die geliehenen 500 000 Euro. Hinzu kommen noch günstigere Zinskonditionen als die marktüblichen. Davon kann ein normaler Bankkunde wirklich nur träumen.

Siehe dazu auch:

Wulff lehnt Veröffentlichung seines Anrufs ab

Wahlkampfhilfe: Bundespräsident Christian Wulff und die Unternehmergeschenke

Bundespräsident Wulff denkt nicht an Rücktritt

2 Kommentare von "Wulff verschleierte bei Hauskauf Herkunft des Geldes"

  1. Berne's Gravatar Berne
    8. Januar 2012 - 21:37 | Permalink

    Sollte er deshalb zurücktreten ? Warum auch ? Er ist doch bei dem ganzen Gesindel da oben in bester Gesellschaft:Verfassungsfeinde und -brecher,Lügner,Betrüger und Gesetzesbrecher (ihrer eigenen,zusammengeschusterten Gesetze),Volksverräter und Völkerauslöscher,Kriegstreiber usw.Da ist ein Herr Wulff doch nur ein kleiner Fisch.

  2. S.Paasche's Gravatar S.Paasche
    9. Januar 2012 - 10:07 | Permalink

    Ganz frei von Unterstützung ist Wulff nicht. Ein Yasin Bas stellt in der “Islamischen Zeitung” die von Mitgefühl geprägte Frage: “Und wieso wird ein Bundespräsident Wulff derart erbarmungslos angegriffen?” Was folgt, ist eine Lobeshymne, wie sie sich dieser Tage kaum jemand anzustimmen wagt: “Wulff stammt aus Osnabrück, die sich selbst als „Friedensstadt“ bezeichnet. Wulff ist ein überaus toleranter und offener Mensch. Solche Politiker wie ihn gibt es nur selten. Ohne die Hilfe von Wulff gehörten heute weder der Volkswagenkonzern noch Porsche zu den größten Automobilunternehmen der Welt. Christian Wulff hat mit Geschick die Autofirmen vor der Übernahme ausländischer Unternehmen gerettet. Ohne seine Unterstützung wären heute unzählige Menschen in Niedersachsen arbeitslos.

    Geprägt wurde Wulff sicherlich auch durch die multikulturelle und multireligiöse Atmosphäre in Osnabrück. In der „Friedensstadt“ herrscht ein vorbildliches Miteinander der Religionen und Ethnien.” usw. usf.

    Zu finden ist dieses und noch mehr hier: http://www.islamische-zeitung.de/?id=15408

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