Obama will beim Militär sparen

+++ Senkung der Ausgaben jedoch nicht zu erwarten +++

(gb). Auf Grund der knappen Kassen der USA wollen oder müssen die USA nun auch die Ausgaben für das Führen von Kriegen kürzen. Wie der US-Präsident und Friedensnobelpreisträger Barack Obama verkündete, sollen die Bodentruppen abgebaut werden und das Ziel, die Fähigkeit der USA, zwei Bodenkriege gleichzeitig führen und gewinnen zu können, aufgegeben werden. Gleichzeitig soll der Einsatz von Drohnen und die Fähigkeit zu Cyberangriffen ausgebaut und verstärkt werden.

Obama machte deutlich, dass die Ausgaben für das Militär nicht sinken werden, sondern nur nicht mehr so schnell steigen werden, wie in den letzten zehn Jahren. Die Militärausgaben der USA sind mit Abstand die höchsten weltweit und fast so hoch wie die Ausgaben aller anderen Länder zusammen. Von Sparen kann also keine Rede sein, wenn dies durch die Kassenlage auch dringend geboten wäre.

So beläuft sich die aktuelle Staatsverschuldung auf über 15 Billionen Dollar und die gesamte Verschuldung der USA, inkl. Sozialleistungen, Renten und Privatschulden der US-Bürger auf über 110 Billionen Dollar. Tendenz ebenfalls steigend, was nicht verwundert, wenn man die amerikanische Art des Sparens verstanden hat: die Ausgaben steigen nicht mehr ganz so schnell.

Siehe dazu auch:

USA wollen weitere 700 Milliarden Dollar in Atomwaffen investieren

3 Kommentare von "Obama will beim Militär sparen"

  1. Andre Weber's Gravatar Andre Weber
    6. Januar 2012 - 19:02 | Permalink

    Ich war bei der Luftwaffe,weil ich Amerika abgrundtief hasse.Dieses Jahrhundert geht dieses primitive,dämliche Volk an seiner eigenen Dummheit zu grunde.China baut gerade seine ersten Flugzeugträger um diese unterrasse zu vernichten.Darauf freue ich mich schon.Statt eines sowjetischen gegenschlags mit 6 megatonnen wehren sich China und Indien erfolgreich. In Asien kriegen diese Arschlöscher keinen Fuss mehr in die Tuer

  2. HeinrichKunze's Gravatar HeinrichKunze
    7. Januar 2012 - 04:16 | Permalink

    Wenn hochagressive Imperien (siehe auch Sowjetunion) anfangen ihre Militärausgaben einzufrieren oder zu kürzen, dann stehen sie vor ihrem Ende! Geld spielt weniger eine Rolle denn das kann man drucken, jedoch zerstört die einseitige Konzentration auf die Macht,-und Gewaltpolitik letztendlich die ökonomische Grundlage dieser Staaten und zwingt sie zum kürzer treten. Imperien dessen Grundlage nun mal die Expansion ist ,werden somit vom expansionszufluss abgeschnitten und gehen mehr oder weniger schnell ihrem Untergang entgegen.

  3. 7. Januar 2012 - 05:29 | Permalink

    “…Da die USA einen oder zwei gleichzeitige Kriege nicht mehr gewinnen wollen, ist davon auszugehen, dass sie via Drohnen und Luftkriegen vorhaben, mehrere Länder ins Chaos zu stürzen, um von derem Chaos zu profitieren. Chaos anrichten, dass können sie weiß Gott. Wo der amerikanische Stiefel, der ja samten besetzt sein soll, hintritt, wächst das Chaos und werden bestehende Ordnungen zertreten. Gelegentlich ist der Stiefel nicht ganz so samten, wie die Bilder deutscher und japanischer Städte nach 1945, Vietnam, der Irak, Afghanistan und Libyen beweisen. Der samtene Stiefel oder die weiche Hand der USA, sind auch nur ein modernes Märchen, mit dem sich die Amerikaner gerne selbst, aber auch andere, belügen…”
    http://deutscheseck.wordpress.com/2012/01/06/usa-rusten-ab/

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