Initiative Ausländerstopp (BIA) soll verboten werden

+ Außerplanmäßige Sitzung des Münchner Stadtrats geplant +

♦ vertont ♦

München/Bayern (gn). Der Fraktionschef der Münchner Rathaus-Grünen, „Sigi“ Benker, leistet ungewohnte Schützenhilfe für die Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA): in einem „umfangreichen Redebeitrag“, den Oberbürgermeister Christian Ude ankündigte, will Benker in einer außerplanmäßigen Plenarsitzung des Stadtrats am kommenden Mittwoch die Versäumnisse der Münchner Medien korrigieren und ausführlich über die BIA informieren. Hintergrund ist ein von der Rathaus-CSU eingebrachter Antrag, der auf eine Verbotsinitiative gegen die einzige authentische Opposition im Münchner Rathaus beim bayerischen Innenministerium abzielt. Hier möchte Benker gruselig-brisante Details beisteuern.

In der gestrigen Vollversammlung des Stadtrats mußte Benker, der sich in der Öffentlichkeit gerne mit einer Trillerpfeife artikuliert, seinen Erzähldrang noch zügeln, weil eher unwichtige Themen wie die Münchner Wohnungsbaupolitik der nächsten Jahre und die Sanierung der Städtischen Klinikum GmbH den Großteil der bis in den Abend währenden Marathonsitzung beanspruchten.

Die BIA sieht dem Verbots-Ansinnen der Münchner Rathaus-„Demokraten“ gelassen entgegen. Dafür wundern sich im Online-Diskussionsforum der Süddeutschen Zeitung, die wie üblich die mediale Begleitmusik beisteuert, die ersten Leser über die ungewohnte Einigkeit der Etablierten: „Sind denn 79 StadträtInnen und ein OB nicht fähig, einem einzelnen Mann argumentativ zusammen mit den Medien entgegenzutreten?“„Antrag der CSU! Das ist doch die Partei, die sonst im Stadtrat kaum in Erscheinung tritt…“

Siehe dazu auch:

Härtere Strafen für Rechte geplant

Kommentar – Kampf gegen Rechts – „Guilty through association“

3 Kommentare von "Initiative Ausländerstopp (BIA) soll verboten werden"

  1. Personalchefin's Gravatar Personalchefin
    26. Januar 2012 - 19:14 | Permalink

    Die Münchner haben damals gegen mehr Ausländer mit Recht unterschrieben.
    Schon jetzt werden 90 % aller Sozialwohnungen an Auslnder verteilt. In jedem Land der Welt kommen zuerst die eigenen Leute.
    Man ist ja kaum noch Herr im eigenen Hause.
    Der Bürgermeister Ude ist ein Traumtänzer.
    Hat eine Villa in Schwabing und kennt die Wirklichkeit nicht.

  2. Detlef Alsbach's Gravatar Detlef Alsbach
    27. Januar 2012 - 12:27 | Permalink

    Mal ganz ehrlich: welcher Politiker kennt noch die Basis? Die Damen und Herren sind volksfremd. Die machen doch alle nur Politik für sich, aus Machtgier heraus und weil man damit auch noch gut Geld verdienen kann. Wenn Politiker sagen, dass wir alle verzichten sollen, ist damit gemeint, dass das Volk verzichten soll.
    Die Bananenrepublik lässt grüßen.

  3. Buko's Gravatar Buko
    27. Januar 2012 - 22:53 | Permalink

    @Detlef

    Die Jungs und Mädels der Bayernpartei kennen noch die Basis (auch das Volk genannt)!! Einfach mal informieren, und interessiert im Netz suchen….

Schreibe einen Kommentar