Freien Wähler wollen mit prominenter Hilfe in den Bundestag
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Düsseldorf (DE/mg) – Der frühere Präsident des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI), Hans-Olaf Henkel, verfolgt seine Pläne zur Gründung einer neuen euro-kritischen Partei als Alternative zur FDP nicht weiter und tritt stattdessen den Freien Wählern (FW) bei. Zwar hänge eine neue liberale Partei, „[...] die Europa-freundlich, aber Euro-kritisch ist, wie eine reife Frucht am Ast. Man muss nur gegen den Stamm treten, dann fällt sie herunter“, schrieb Henkel im Handelsblatt. „Andererseits ist der bürokratische Akt nicht nur sehr aufwändig, man kann kaum sicherstellen, nur solche Mitstreiter zu bekommen, die die gleichen liberalen Werte und Ziele teilen.”
Er empfahl daher die Vereinnahmung der Freien Wähler (FW), die in Bayern im Landtag sitzen: „Die effizientere Alternative ist zu versuchen, eine der etablierten Parteien zu beeinflussen”, so Henkel. „Auf der Suche nach einer neuen Heimat für die Liberalen, sollte man sich deshalb mal mit den Freien Wählern beschäftigen”, schrieb Henkel, und ließ dann Taten folgen: Am Montagmittag wurde bekannt, dass er den FW beigetreten ist. Darüber hinaus sei er auch mit dem Steuerrechtsexperten Paul Krichhof im Gespräch, um weitere prominente Mitglieder zu gewinnen. Ziel der Freien Wähler sei es, 2013 in den Bundestag einzuziehen und ggf. eine Koalition mit der Union zu bilden. Nach Angaben von Parteichef Aigner sehen sich die FW als „liberal-konservativ“ und lehnen eine dauerhafte Schuldenübernahme anderer europäischer Staaten ab. Sie empfehlen Griechenland bspw. den Austritt aus der Eurozone.
Siehe dazu auch:
Selbst Hans-Olaf Henkel wählt nicht mehr FDP
Merkel und Schäuble bringen FDP-Chef auf Kurs












Wen wunderts? Schließlich gehört Henkel doch zur gleichen Sippschaft, gegen die er angeblich in Opposition steht. … im Westen nichts Neues!!!