+++ 15 Jahre Speicherfrist und Weitergabe an Drittstaaten +++
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Brüssel (mb). Die EU-Innenminister haben diese Woche die Unterzeichnung eines Vertrages mit der US-Regierung beschlossen, mit dem europäische Fluggesellschaften verpflichtet werden, weiterhin unzählige Daten von Fluggästen, die in die USA reisen, an US-Behörden und Geheimdienste weiterzugeben. Neben Namen und Adresse gehört dazu unter anderem auch die Nummer des Sitzplatzes und der Kreditkarte sowie die Kofferzahl. Die Daten dürfen laut Abkommen in den USA volle 15 Jahre gespeichert bleiben und sogar an andere Staaten weitergegeben werden.
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) kritisierte zwar die lange Speicherdauer und die Weitergabe der Daten an Drittstaaten, Medienberichten zufolge stimmten die Mitglieder des EU-Rats dann aber mehrheitlich dafür, während Deutschland und Österreich sich bei der Abstimmung lediglich enthielten. Ablehnung sieht sicher anders aus. Bevor das Abkommen in Kraft tritt, muss noch das EU-Parlament zustimmen. Nichtsdestotrotz sieht allerdings auch das bereits seit 2007 bestehende Fluggastdaten-Abkommen mit den USA die Übermittlung und Speicherung für 15 Jahre vor, sodass sich für den ohnehin schon „gläsernen“ Reisenden praktisch nicht viel ändern dürfte.
Siehe dazu auch:












“Daten von Fluggästen, die in die USA reisen”
Dieser Satz ist falsch! Es werden auch Daten von Fluggästen welche z.B. von Deutschland nach China reisen an die USA weitergegeben! Auch von Leuten welche noch nie in ihrem Leben in den USA waren und auch nicht beabsichtigen jemals in die USA zu fliegen!
Nur Flüge innerhalb der EU sind davon ausgenommen!
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Bei diesem Abkommen soll es um USA-Flüge gehen, ansonsten stimmt aber natürlich dass die USA schon seit Jahren auf Fluggastdaten zugreifen, und zwar über das „Computerized Reservation System“. Davor sind auch Flüge innerhalb der EU und selbst innerhalb Deutschands nicht sicher, da die US-Behörden wohl einen Direktzugriff auf CRS-Server haben. – Die Redaktion
Wo wir durch die Kartenzahlung eh durchsichtig geworden sind. Der Datenschutz ist doch nur ein Feigenblatt wie der ADAC für die Autofahrer und der VDH für die Hundebesitzer. Wir fliegen schon lange nicht mehr, seit die Gouvernanten auf dem Flughafen einen durchschnüffeln und einem Eigentum wegnehmen dürfen.