+ Kosten in dreistelliger Millionenhöhe trägt der Steuerzahler +
(mb). Wie die russische Tageszeitung „Kommersant“ heute berichtet, wird die Bundesrepublik demnächst ein weiteres U-Boot der Dolphin-Klasse an Israel ausliefern. Für dieses U-Boot, das bereits das Sechste seiner Art ist, wird Israel allerdings nur zwei Drittel des Preises bezahlen – für den Rest kommt der deutsche Steuerzahler auf. Schon die beiden ersten deutschen U-Boote im Wert von ungefähr einer Milliarde D-Mark hatte die Kohl-Regierung 1991 als Geschenk an Israel vollständig finanziert.
1994 folgte ein drittes Boot der eigens für Israel entwickelten Dolphin-Klasse, bei dem Deutschland die Hälfte der Kosten übernahm, also etwa eine Viertelmilliarde DM. Im Jahre 2005 bestellte Israel dann zwei weitere U-Boote – und wieder griff die Bundesregierung unter Gerhard Schröder (an ihrem letzten Arbeitstag!) dem Land, das in den letzten Jahrzehnten 220 UNO-Resolutionen ignoriert hat, finanziell massiv unter die Arme. Die Merkel-Regierung billigte den Betrag einvernehmlich. Von den Baukosten, die nun etwa eine halbe Milliarde Euro pro Boot betragen, muss der deutsche Steuerzahler ein Drittel, also gut eine Drittelmilliarde Euro übernehmen. Der höhere Preis der neueren U-Boote erklärt sich dabei durch den neuen Antrieb mit Brennstoffzellen-Technologie.
Nach dem kürzlichen Besuch von Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière in Israel wurde nun bekannt, dass das Land auch noch ein sechstes Boot anschaffen will – dafür müsste die hochverschuldete Bundesrepublik satte 135 Millionen Euro im Haushalt des kommenden Jahres einplanen. Die noch ausstehende Genehmigung des Bundestages für diese neuerliche „Schenkung“ gilt dabei als sicher. So schreibt „Kommersant“: „Die Gründe dieser Großzügigkeit wurden aus einem Briefwechsel der US-Botschaft in Tel Aviv und dem US-Außenamt bekannt, der später von WikiLeaks veröffentlicht wurde: Die US-Diplomaten erklärten dies mit dem deutschen Schuldkomplex für den Holocaust“.
Alle U-Boote der Dolphin-Klasse sind atomwaffentauglich, mindestens eines ist nach einem Bericht der „Sunday Times“ bereits im Persischen Golf stationiert – mit nuklearen Marschflugkörpern bestückt, die sich gegen den Iran richten. Damit könne jedes Ziel im Iran erreicht werden, wie ein Offizier bestätigte. Dem Atomwaffensperrvertrag ist Israel interessanterweise aber nie beigetreten.
Siehe dazu auch:
Flugverbotszone über Israel wäre legitim
UN-Bericht: Israel tötete 1300 palästinensische Kinder
Israel rüstet weiter auf – Neue Kampfjets vom Typ F-35 bestellt












Wo bleibt denn das Geheule von SPD, B90/Grüne und PDS/Linkspartei über diesen Waffenexport in ein Krisengebiet?
Ja, ja, die anglokanische HolyCow (HC), also heilige Kuh, wird gepflegt und gehätschelt, damit sie weiterhin goldene Milch gibt und Deutschland das Futter.
Ich glaub, HC wird mal mal 100 Jahre alt und immer groß gefeiert oder besser zelebriert!
Und alles in Deutschland hält die Schna… und kuscht….