Archiv nach Tagen 13.05.2013 - 13:38
Politik des billigen Geldes ist zu Ende – EZB erhöht den Leitzins
(fl). Um der seit Monaten anhaltenden Inflation Einhalt zu gebieten, erhöhte die Europäische Zentralbank den Leitzins auf 1,25 %. Das soll eine Preisstabilisierung zur Folge haben. Experten prognostizieren mittlerweile, dass eine einzige Zinserhöhung nicht ausreiche, um die Gefahr der Geldentwertung zu bannen. „Ich erwarte weitere Zinsschritte im Sommer und im Herbst“, sagte Jochen Intelmann, Chefvolkswirt der Hamburger Sparkasse. Mit Leitzinsen beeinflusst die EZB langfristig die Konjunktur und die Preisentwicklung des Europäischen Binnenmarktes. Verbraucher werden vor allem mit höheren Dispo- und Verbraucherkrediten konfrontiert werden. Weiterlesen »
Kolumne – Der Heuschreckenschwarm und der „Tolerance Day“
Der Tageskommentar – Kolumne von Michael Winkler
Wissen Sie, wie so ein Heuschreckenschwarm funktioniert? Die Viecher kommen in Massen an, jedes einzelne geht an die Arbeit (z.B. Kahlfressen eines Feldes) und obwohl jedes der Tierchen nur ein oder zwei Blätter vertilgt, ist die Arbeit ruck-zuck erledigt. Wissen Sie, wie eine Autobahnbaustelle funktioniert? Erst werden ein paar Schilder aufgestellt, wie lange man den Verkehr zu behindern gedenkt. Dann wird die Autobahn verengt, auf, sagen wir, zehn Kilometer. Weiterlesen »
Sachsen-Anhalt: Jedes dritte Kind lebt in Armut
(mg.) Wie aus einer Studie der Bertelsmann-Stiftung hervorgeht, lebt in Sachsen-Anhalt jedes dritte Kind von Sozialmitteln und somit in Armut. Unrühmlicher Spitzenreiter im Land ist der Landkreis Stendal. Prozentual sind dort 34,5 % der Kinder von Armut bedroht. Im bundesweiten Vergleich liegt Sachsen-Anhalt auf Platz zwei, gleichauf mit Bremen. Nur den Kindern in Berlin geht es noch schlechter. Die Tabelle der Kinderarmut führt die Bundeshauptstadt unangefochten an. Weiterlesen »
Historisches Haushaltsdefizit – Werden die USA wieder flüssig?
(gb). So möchte man es meinen, wenn man die aktuellen internationalen Nachrichten hört. 800000 Regierungsangestellte wären fast über Nacht freigestellt worden. Man kann sie sich offensichtlich kaum noch leisten. So schnell kann es gehen, auch im Musterland des ungezügelten Kapitalismus, der individuellen Freiheit und der Demokratie oder was man dafür hält. Verzichten wir deshalb auf die Schlagwörter. Gerade noch konnte eine drohenden Zahlungsunfähigkeit der USA verhindert werden. Weiterlesen »





